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Schlag-Fluß in Anruffung des süßen Nahmen Jesus und Mariae Gottselig indem Herrn entschlossen / der Hoch-Edler und Hoch-Gelehrter Herr
Herr Joannes, Easparus Hertmanni
bey der Rechten Doctor, Ihrer Chur. Fürstl. Durch!, zu Pfaltz gewesener Hofs-Rath, Ambs Verwalter und Vögten zu Brüggen / seines Alters im 61. Jahr /der hochlöblicher Gesellschaft S. Ursulae viele Jahren gewesener fleißiger undandächtiger Mittbruder.
Für Welcher lieber Seelen heylsamen Trost soll zukünfftigen Montag den10. Februarii neben 11. Leß-Messen umb 8 Uhren die Vigilien gesungen / undumb 10 Uhr das hohe Ampt der Heiligen Meß an dem priviligiertev Altar inS. Ursulae Kirchen gehalten werden.
Welchem die MittBrüder und MittSchwestern gemelter Gesellschaft ihrerGelegenheit nach beyzuwohnen hiemit erinnert werden, diejenigen aber so ver-hindert / wollen entweder für diese Seele selbst oder durch eine andere Persohnandächtiglich sprechen. Eilfs Patter Unser und Ave Maria mit Zusetzung dieserVerticulen: O HERR gib ihm die Ewige Ruhe / und das Ewige Liecht laß ihmscheinen / Heil. Ursula mit Deiner Gesellschasft / bitt für Deinen Diener so außunser Gesellschasft in dem Herren entschlossen ist. Oder mit Erlangung 60 TagAblaß 5 Vatter Unser und Ave Maria betten / oder zum wenigsten nach ihremWohlgefallen ein anderes GOTT wohlgefälliges gutes Werk für diese Seelselbst oder durch andere verrichten lassen. Diese Brüderliche und SchwesterlicheLiebe wird nicht Allein jetzt unseren eigenen Seelen zur Ewigen Wohlfahrtund Seligkeit gedeyen, sondern soll auch einem jeden vorgemelter GesellschasftEinverleibten nach seinem Todt wiederumb dankbarlich erzeigt und vergoltenwerden.
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Die 2. und 3. Ehe des Johann Caspar waren kinderlos.
Aus seiner Ehe mit Christine Regine Heisters stammen folgende 8 Kinder:1002 1. Johann Franz Hertmanni, geboren 29. 3. 1673 in Dülken.1001 2. Anna Elisabeth Hertmanni, geboren 16. 8. 1674 zu Köln.Die Taufurkunde von S. Maria Ablaß lautet:?arente8l praenobilis etolarissimus dominus doannes Lasparus Hertmanni, praeksotus inLrüZZsn et domina UeZina Lbristina Heisters uxor. b'ilia: ^nnaLlisabetba. ?atrinü nobilis dominus Vlülüelmus Hertmanni eonsi-liarius illustr. eomitis de i^andersoiieidt et domina Blisabetba sLoeskeldt condieta Hertmanni.
In den persönlichen Aufzeichnungen, die Friedrich Christian —1004 —gemacht hat, wird der Pate Philipp Wilhelm genannt. Damit kannnur der Bruder des Johann Caspar, Philipp Wilhelm —55 — ge-meint sein. Ob dieser auch Rat des Grafen von Manderscheid war,wissen wir nicht. Wir wissen das nur von dem Kanonikus JohannWilhelm — 52 —, der damals auch noch lebte, und mit dem vielleichteine Verwechslung stattfand. Diese Verwechslung ist dadurch vielleichtzu erklären, daß die Patin die Frau des Philipp Wilhelm war.
Auffällig ist, daß dies Kind in Köln geboren ist. Vielleicht läßt dassich dadurch erklären, daß um jene Zeit der Umzug des Johann Caspar