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4607 9. Johannes Andreas 1660—1714 ist das Haupt der Brühler Linie,die ebenfalls heute noch männliche Vertreter der Hertmanni hat. Sieist auf Seite 252 ff. dargestellt.
Ehe wir die wichtigen Linien, nämlich die Nachkommen von
Johann BernhardJohann CasparJohann MichaelJohann Andreas
— 728 —
— 7007 —
— 2007 — und
— 4007 —
behandeln, wollen wir, um diese Linien in diesem Buche nicht zu sehr ausein-ander zu reißen, zunächst uns mit den anderen Kindern des Johann Michael,die den Namen Hertmanni nicht fortgepflanzt haben, beschäftigen, nämlich mitPhilipp Wilhelm Seite 43 ffAnna Katharina Seite 47 ff undKatharina Elisabeth Seite 52 ff
6 .
n Philipp Wilhelm Hertmanni 1652—1698.
Als Sohn des Johann Michael und der Anna Blanckenberg wurde er am9. März 1652 in der Kirche S. Paul zu Köln getauft. „1652 9. §4artn Lapti-ratu8 S8t ?bilippu8 VlTIüelmuo kiliu8 clarl88imi D. Doctori8 3oi8 blicbaelioDermanni et ^nnas 8Iancüen6erZ8. ?atrinu8: IIIu8lri88imu8 prineep8 bleo-1>urZieu8 Vliilippuo 1VilllsImu8 Dux Julias, ?atrina: Oevero8a Domina ckeHarkt ru Drimborn nata von Nön88broeli. (K. Kb. 188, 141)."
Hier ist der Pfalzneuburger Kurfürst und Herzog von Jülich Philipp Wil-helm Pate des Sohnes seines von ihm hochverehrten Geheimrats geworden.Allem Anschein nach ist er auch persönlich bei der Taufe zugegen gewesen, dennes wird nicht erwähnt, daß ein Stellvertreter zugegen gewesen war, was in sol-chen Fällen sonst stets ausdrücklich angegeben wird.
Philipp Wilhelm stand in pfalzneuburgischen Diensten in Brüggenim Amte Kempen, wo er Ouaestor, d. h. Rentmeister war. Auf einemStammbaum heißt es von ihm: a Duce ?liilippo V^ilüelmo ?ackrino ?raskec-tura dlicksZZerwi Rsßulatu8 s?) st iju8ckem Duoio 8atrapiae 6ru^sn8i8 Recep-tor?). Der Sinn dieser Worte ist nicht recht klar.
In den KölnerKirchenbüchern wird er 1673 ^), 1675 und 1676 0 ) als Patevon Kindern seines Bruders Johann Bernhard erwähnt. — 728 —
>) Kölner Schreinsbücher 246. 29 vom 24. 7. 1683. Siehe Seite 433.2 ) Im Besitz des Herrn von Oidtmann, abgedruckt Seite 57.
°) Kirchenbücher St. Cunibert 78, 182.
') .. 78,201.
.. 78, 219.