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Vielleicht war diese Gertrud Wichterich eine Schwester des JohannMelchior Wichterich — 26 —, die mit einem Matthias Mülgen ver-heiratet war und am 12. 7. 1651 in S. Columba ein Kind taufen ließ.
Diese Gertrud heiratete in erster Ehe am 21. September 1666 in derKirche zu Alban den Joannes Michael Greis. „1666 21.Leptslnbris Joannes t^licbael Oreis et dertruäis Hermann! copulatipraesentibus patre et aktine sponsas st aliw, visa clispensations proe-lamationum", d.h. sie wurden in Gegenwart von mehreren Angehörigender Braut (der Vater wird besonders erwähnt) getraut. (K. Kb. 19, 171).Von diesem Greis wissen wir nur, daß er aedilis, d. h. Kirchmeister war,vielleicht an der Kirche St. Christoph, die in der Nähe der Gereonskirchelag. Er hat 1673 noch gelebt?) Aus der Ehe der Gertrud mit JohannMichael Greis stammte Jakob Greis, getauft 3. 4. 1689 zu St.Christoph (K. Kb. 46, 86). „3. 4. 1689 baptiratus est ll a c o b u s, kiliu8H. lloe8 (Vliebaelw Orei88, asäilw et Oertruäw Hermann! eoniuZum".Von diesem Jakob ist uns nichts weiter bekannt. Am 19. 7. 1727 wurdein St. Christoph beerdigt: Oeo llevota virZo blaria Oatbarina 6rei88,d. h. also eine Nonne. Vielleicht war auch diese ein Kind des JohannMichael und der Gertrud, oder ein Kind des Jakob Greis. Der NameGreis kommt in den Kölner Kirchenbüchern des 17. u. 18. Jahrhundertshäufig vor, besonders in den Registern von St. Alban und St. Columba.
In 2. Ehe reichte sie dem Johann Schlebusch die Hand. Wanndas geschehen ist, wissen wir nicht. Jedenfalls war sie 1694 schon mitihm verheiratet, denn sie wird am 26. 8. 1694 als Patin bei einer Taufeerwähnt „kra^v OertrucÜ8 Hermann! Zen. 8cblebu8eb". (K. Kb. 47, 4.)
Johann Schlebusch wurde am 28. 1. 1707 zu St. Cunibert beerdigt. Esist noch eine Art Sterberegister der Pfarre St. Cunibert vorhanden, daswohl von dem Küster geführt wurde, und das zur Aufzeichnung derBeerdigungsgebühren diente. Da heißt es, daß die Kosten der Beerdi-Pgung des Johann Schlebusch 42 Gulden 10 Albus betragen hätten.(K. Kb. 63, 95.)
Seine Frau Gertrud geb. Hermanni wurde am 8. 7. 1730 zu St.Christoph begraben ,,8ex>ulta Oertruäw Hermann! viclua 8eblebu8Lb".(K. Kb. 48, 46). Sie hat also das hohe Alter von 85 Jahren erreicht.
^ Ob aus der Ehe mit Schlebusch auch Kinder hervorgegangen sind,wissen wir nicht. In dem Kirchenbuch von St. Christoph vom I. 1686werden mehrere Träger des Namens Schlebusch erwähnt (Anton,-4 Katharina, Maria, Margarethe und Wilhelm Schlebusch), das scheinenaber Geschwister des Johann Schlebusch gewesen zu sein. 1726 24. 5.
"V findet sich als Patin einmal eine Anna Maria Schlebusch, verh.Cönens 2 ), doch läßt diese Notiz noch nicht auf eine engere Verwandt-schaft schließen. Am 3. 2. 1727 wird in St. Christoph ein GodefridusJohannes getauft, dessen Eltern Joannes Clever und Katharina Schle-busch hießen. Aber auch in diesem Fall kann ein bestimmter Schluß nichtgezogen werden.
H Im Schreinsbuch 82, 241 vom 2.7. 4. 1673 wird er erwähnt. AbgedrucktSeite 432.
-1 Kölner Kirchenbücher 145 St. Maria all IinlulZentia.«.