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1 (1928) Die Familie Hertmanni
Entstehung
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Zur Einleitung

Es war am 25. Oktober 1925, da waren 25 Vertreter der Familie Hert-manni sBrühler Linie) in Krefeld zu einer Nachfeier des 97. Geburtstages desgreisen Oberhaupts der Familie, der Frau Notar Julie Hertmanni, geb. Buch-ackcr, versammelt. Bei dieser Gelegenheit wurde auf Anregung des Herrn Ri-chard Hertmanni-Rheydt der Unterzeichnete beauftragt, eine Geschichte der Fa-milie zu schreiben. Sämtliche Anwesenden erklärten sich bereit, die Unkostenzur Sammlung des Urkundenmaterials zu tragen.

Die Arbeit ist jetzt beendet. Ein glücklicher Zufall fügt es, daß sie geradezum 100. Geburtstag der Frau Bernhard Hertmanni 21. Oktober voll-endet vorliegt. Ich habe reichliche Unterstützung erfahren. Es drängt mich,allen herzlichen Dank zu sagen. Dieser Dank gebührt vor allem meinem ver-ehrten Mitarbeiter, dem Herrn Landesrat Dr. Schellmann-Düsseldorf, der alsSohn einer Hertmanni (Bergheimer Linie) ein ganz besonders starkes Interessefür das Zustandekommen dieser Familiengeschichte bewies. Seine nie ver-sagende Bereitwilligkeit, mit zu helfen, soll ihm unvergessen bleiben.

Das Werk ist umfangreicher geworden, als es anfänglich gedacht war. DerStoff wuchs unter der Arbeit. Es sind verwandtschaftliche Beziehungen ent-deckt worden, von denen niemand vorher etwas ahnte. Und doch hätte dasBuch noch umfangreicher werden können, wenn ja wenn die finanzielleUnterstützung für die Drucklegung in den weiteren Kreisen der Familie einegrößere gewesen wäre. Ich habe manches Urkundenmaterial und besonders auchmanches Bild aus diesem Grunde zurückstellen müssen. Derer, die geholfen ha-ben, daß die Arbeit gedruckt werden konnte, und ich denke da besonders andie engere Familie Hertmanni der Brühler Linie werden, davon bin ich festüberzeugt, alle anderen Familienglieder dankbar gedenken.

Bon vornherein war beabsichtigt, nicht etwa nur Namen und Daten zubringen. Es sollten vielmehr nach Möglichkeit Lebensbilder der einzelnenPersönlichkeiten gegeben werden, die uns auch von der Art alter Zeiten, ihrengeschichtlichen und kulturellen Erscheinungen erzählten. Daß dies Ziel nichtimmer erreicht werden konnte, liegt auf der Hand. Die Nachrichtenquellenjener alten Tage fließen manchmal gar zu dürftig.