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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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r44 Lvgik oder Vernunftlchre.

entweder seinen eigenen Satz beweisen, oberdie Falschheit des gegenseitigen darthun, indemman die Unrichtigkeit der Principien und die tFehler im Schließen zeigt..

4) Erforschung der Wahrheit muß de« den Streu ,tenden die Hanpttricbfedtc seyn. Sobald einer !einsieht, daß ec widerlegt worden ist, so muß er !es gestehen, und kein« Ehre darin suchen, un-r ^Überwindlich zu wyn. '

§. 186,

Es giebt Manche Fehler, wovor man sich beyBelehrung, Ueberzengung und Widerlegung Änderetzu hüten hat. Vorzüglich sind folgende Kunstgriffesehr häßlich :

1) Wenn man bSy Streitigkeiten, statt seinen'Satz zN beweisen,. ihn als langst bekannt underwiesen ausgiebt; den für dumm erklärt, dernoch düran zweifelt; und sein« -Einwürfe als oftwiderlegte Dinge vorstellt.

2) Wenn man' durch Lobsprüche, Schmeicheleien,

u. d. gl. Len Andern zu gewinnen sucht, damit ^ec Uns Beyfall gebe.

Z) Wenn man den, Ändern lächerlich oder verächt- !lich zu machen oder gefährliche Folgen aus ^seinen Sätzen herznleiken suchet,' die gegen Staat,Religion, u. s. w, seycn.

4) Wenn Man den Gegner voN der Hauptsacheübführet, bey Nebensachen üngrcifet, woraufer sich nicht gefaßt gemacht hat ihn in Ver- !Wirrung bringt, indem man verfänglich« Fragen I

auf-