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Logik oder Vernunftlehre.'
glichen worden sind, entweder verbunden oder getrenntwerden, heißt urtheilen; z. B.. der Men-ch iststerblich, der Mensch ist nicht unsterblich, die Seeledes Menschen ist unsterblich. > Die Uctdeilskraftist also das Vermögen, zwey Begriffe, oder zwei) An-schauungen, oder einen Begriff und eine Anschauungmit einander zu vergleichen, wodurch sich zeigt, obdieselben mit einander verbunden werden können, odernicht. — In einem Urstheil heißt der eine Begriff(Mensch), wovon etwas bejaber oder verneint wird,das Subjekt. Das Prädikat (sterblich, un-sterblich) ist dasjenige, was dem Subjekt beogelcgtoder abgesprochen wird. Hierzu kommt noch dasV er b ind u n gs w o rt ^ (c-oziulu) ist, oder istuicht.
Zuweilen steckt dos Kerbindungswort schon in demWorte, welches das Prädikat bezeichnet, z. B. dieZeit eilet, die Sonne erwärmt.
§- HY-
Nach der Quantität werden die Unheils eilt-»gktheilt: in allgemeine, partikuläre und«linzelnc. In den erstem wird einer ganzen Artoder Gattung ein Prädikat zu oder akacivrochen. Z.B. alle Menschen sind sterblich. In den partikularenbejahet oder verneint man ein Prädikat nur m Anse-hung einiger Subjekte einer gewissen Gattung. I.B. einige Thwre sind VieNüßig. Wenn das Subjektrin einzelnes Ding ist, so gehört das Unheil zu den«inzelnen , z. B. die Erde ist rund.