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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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Erfahrungsseelenlehre.

io

Puffes, und mit der Entdeckung der Gesetze, nach Mes-chen jene Erscheinungen erklärt werden können. Wegendes wechselseitigen Verhältnisses, worin Seele und Kör-per stehen, m -ß der Psycholog auch manche Kenntnisseaus der Physiologie benutzen, wenn er seine Wahrneh-mungen und Bemerkungen über die Seele systematischordnen und die dabey vorkoinmenden Erscheinungen er-klären will.

§- io.

Der Gegenstand der empirischen Seelenlehre ist dermenschliche Geist in allen seinen Wirkungen, Tätig-keiten, Verhältnissen und Lagen, nach allen Verände-rungen, welche durch Organisation, Geistesanlagen,Lebensalter, Geschlechtsunterschied, Klima, Regie-rungsverfassung, Religion,' Unterschied der Ständeu. s. w. entstehen. Die Beobachtung muß sich überalle innere Zustände, z. B. Gefühle, Leidenschaften»Vorstellungen, Begierden über, seine Sprache,Handlungen u. s. w. erstrecken. Hieraus ist offenbar,*on welchem weiten Umfange diese Wissenschaft sey.Daher können hier nur die Hauptsätze derselben ange-führt werden, um zu dem weitern Studium diesernützlichen Kenntnisse vorzubereiten und einzuladen.

Wir lernen durch Erfahrung nicht, was die Seele skrein Ding an sich sey: sondern wir lernen sie nur so weitkennen, als sie sich durch ihre Wirkungen, deren wir unsthells selbst bewußt sind, und die wir theils an Andernwahrnehmen, offenbaret.

§- II.

Die Quellen, woraus der Psycholog schöpfenkann, sind von mancherlei) Art. Ausser eigenen ge-prüften Wahrnehmungen über sich selbst und andere