6 ?
»ungen festzustellen. Daß hierbey die Bezie.hung des Gedankens auf Darstellung desSeyns nicht geleugnet, sondern vielmehr be-hauptet wird, ist aus den obigen Sätzen zuersehen. Aber daß durch bloßes Denkenwirkliche Dinge erkannt werden, muß so lang«geleugnet werden, als Traum und Einbil.düng von Wahrheit und Erkenntniß. grson.dert werden kann.
r. 14.
Nun könnte jemand noch der Logik di«Vermittelung der Erkenntniß des ttcberstnn-tichen zuschrriben, insofern das Bewußtseyndesselben ohne eine gewisse Ausbildung derDenkkraft niemals klar werden kann. S»wäre sie dann eine reale Wissenschaft mit Be»ziehung auf einen wirklichen Gegenstand;Und es läßt sich nicht leugnen, daß es vomUebersinnlichen, mit welcl>em Namen wir esauch benennen mögen, keine Anschauungoder unmittelbare Wahrnehmung geben kann,