TZ ging einst ein Brausen durch Wodans Hain,
Es verklang ungehört in den Landen,
Es brauste ins 'Herz eines Mannes hinein ,
Da ward es gehört und verstanden.
Er fühlt sich umrungen, er fühlt sich umschwirrtVon farbenreichen Gestalten,
Es blitzten dis Schwerter, die Rüstung klirrt.
Die langen Gewänder wallten..
Hier klang es wie wechselnder MnnegesangWettstreiten-» aus fürstlichem Saals.
Dort schützte die Unschuld in schwerem Dran»;
Ein Ritter vom heiligen Graals.
Hier segelk's gespenstig um Klippe und RifsAr stürmischer Mserfluth Getriebe,
Ein Schrei der Verdammnis- ergcllt aus dem Schiff,Doch Siegerin bleibst die Liebe.
Dort schüret ein Epigone die Gluth
Auf den Trümmern Alt -- Romas zu Flammen,
Die Weltgeschichte mit zischender Fluth,
Hoch über ihm schlägt sie zusammen.
Aus zürnenden Wolken der Donner grollt,
Geflügelt durchreitet's dis Lüfte.
Es schimmert im Strombett des Schatz es GoldUnd Riesen bewachen die Klüfte.
Und er sieht sich auf lang schon geahnter SpurInmitten geträumter Gestatten,
Er erkennt sie am Lichtglanz und Sturm der Natur,Die Götter, die deutschen, die alten.
Und als er aus seinem Traume erwacht,
Da wuchsen ihm Flügel und Schwingen,
Und was ihn umflüstert', umbraust' und umkracht.Er begann es zu singen, zu klingen.
Und als da erklang seiner Harfe GewaltIn eigens erwachsener Weise,
Da riefen dis Beckmesser jung und alt:
»Das geht nicht im richtigen Gleise.
»Denn die Kunst hat Gesetze von ew'ger Natur,„Danach muß sie sorgsam sich richten;
„Ab und zu ein klein wenig Verschnörkelung nur!„Das heißt „komponiren" und „dichten".
„Doch der bat gekämpft gegen Mar und Thron,„Stand einst aus den Barrikade»:,
„Jetzt hat er die game Revolution„Auf die Karre der Tonkunst geladen."
So ward er dahin dem: zur Schlachtbank geführt,Und sie freuten an jeglichen: Schnitt sich;
Jedes. Beckmesser sühne, gut sortirt,
Ein Besteck von Veckmessercheu mit sich.
Das war denn für unsere BeckmessereiEin Mahl der Götter, indessenDie Götter aßen nicht selbst dabei.
Sie wurden ausgefressen.
Clops a, 1a, Vrunhilde und Siegfried braisöHUnd Wodan halbroh ü 1'anM.iss,Rheintöchtergemengsel avx truüss in galösUnd Nibelungengekröse.
Sie verzehrten sie alle, ob warn: oder kalt,
Ohne nur einen emsigen zu schonen —
Aber draußen rauscht's weirer ans Wodans WMIn die Herzen von Wodans Teutonen.
Aus Wodans wabernden: Eichwald spanntEine mächtige Harfe die Saite»:
Hoch hinauf bis zun: schneeigen Alpenrand,
Tief hinab bis zu Nordmeers Breiten.
Drin klingt cs wie sonniger, wonniger GrußAus den: zaubriscbei: Reiche der Liebe,
Drin brauset der Juror TeutonicusIn Wetters und Sturmwinds Getriebe.
Und die Sonne ging aufwärts und niederwärts,Die Tage, die Jahre verginge»:,
Immer tiefer fühlt jedes deutsche HerzDieser Harfe gewaltiges Klingen.
Jetzt rauschet der Eichmald auf Meisters Gruftlieber all seinen: Streben und Drängen,
Doch es wogt und es wallt durck Germanicns LuEin Denkmal in ewigen Gefangen. ^
Gn
Em Denkmal :m Reiche Ser meiner.
Und all u:rsre Herzen, sie bauen daran.
Eist Mer Pokal dem Meistert