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Es steht ein Wirthshaus an der Lahn.
kennt ihr die Stadt, wo dampfumbraustDas Feu’r in hundert Essen saustUnd doch im duft’gen HaineDie Kunst den Schleier wallen läfst,
Die Gartenstadt am Rheine?
Vor Johann Wilhelms BroncestatueEin Rathhaus raget vis-ä-vis,
Wo in dem grofsen SaaleDie grofse Steuerschraube steht,
Das heifst, die communale.
Und an der Steu’rschraub'’ sitzt ein MannMit einer güld’nen Amtskett’ dran,
Der Oberbürgermeister,
Der streckt den—Zeigefinger-aus,
Und »schwarzer Becker« heifst er.
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Zum Unterschied vom »Becker roth«,
Der war in Köln und ist schon todt, —
Ach war’ er noch am Leben,
Dann brauchten wir den »schwarzen« nichtAn Köln jetzt abzugeben.
Zwar hat man Abends in der Kneip’
Gegrollt ihm oft zum Zeitvertreib,
Doch so was kommt nicht selten;
Dem Deutschen schmecket nicht sein Bier,Darf er dabei nicht schelten.
Doch ward durch ihn das Weichbild grofs,Rang sich aus Kleinstadts Windeln los,Wuchs ungestümen DrangesIns zweite Hunderttausend ein,
Ward Seeplatz ersten Ranges.
Und niemals schalt man so am Ort,
Als da er sagt’: Nun geh’ ich fort. —
Doch sah man das bei Lichte,
So waren’s Abschiedsthränen nur —
Das war die ganze G’schichte.
Denn unter seiner Amtskett’ GoldWar auch ein Platz, der Freundschaft hold,Von wo er manchen BruckenWie Prinz Eugen__bei Belgrad schlug,
Dem Freund ins Herz zu rucken.
Und wo im Herz solch Brückenkopf,
Fafst Wehmuth Mann und Weib beim SchopfUm unsern Schwarzen, Langen,
Und all die Brücken bleiben stehn,
Wenn er auch fortgegangen.
Doch ist vielleicht ein Mittel da,
Dafs uns und Köln er einst gleich nah’:Wenn er mal als Minister *
Im Landtag streckt den Finger aus,
Und Alles ruft: Das ist er!
Und bis er tanzen mufs einmalDen Fackeltanz im weifsen Saal,Wir woll’n ihn lieb behaltenBei guter, treuer Nachbarschaft,In Köln, im heil’gen, alten!
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E. 11.
oxdsuckt bei a. eaokl in Düsseldorf.
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