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Grass zum Feste \ Siebenzehner.
Ein Knabe ist’s nur, der hier spricht zu Euch,Zu Männern, welche Waffen einst getragen,
Die miterkämpft das grosse deutsche Reich,
Die theils noch jetzt bereit, den Feind zu schlagen.Ich seh’! dass Ihr verwundert auf mich schaut,Weil sich ein Knabe hier zu reden traut.
Doch, was ein jeder deutsche Knabe fühlt,
Der Männer sieht, die tapfer einst gerungen,
Die heut’ noch kämpfen werden, wenn es gilt,
Es hat so mächtig heute mich durchdrungen,
Dass ich den tapfern Männern bringen mussIn deutscher Kindheit Namen Dank und Gruss.
Was Ihr mit Eurem Blut erstritten habtUnd werdet bald vielleicht vertheid’gen müssen,
Ich weiss, wie’s Euer Männerherzen labt,
Es auch in Zukunft gut beschützt zu wissen.
0, habt Yertrau’n zur künft’gen Wacht am Rhein,Wir Knaben werden auch einst Männer sein.
Und unser Reich, von Wasgau’s HöhenkranzBis wo des Niemens Well’n zur Ostsee streben,
Wir werden’s wahren unversehrt und ganz,Yertheid’gen es mit unserm Blut und Leben.
Und dieser Schwur, wenn wir einst Greise sind,
Er erb’ sich fort auf Kind und Kindeskind!
Düsseldorf.
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E. Henoumont, H. a. D.