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Düsseldorf im Nauf der Weitem
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Feftprolpg von Eöniund ^>enoumpnt.
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m jenen Adern, die ein Land durchzieh»»,
Befruchtend und die Lern' und Nah' verbindend,Es strebten schon die frkh'sten Völker hin,Dorr ihre Tempel, Städte, Festen gründend,
Und, betend zu des Ganges wcllenspielDer -Hindu stand am Lotosblumen strande,
Und heilig als chsiris galt der NilDem alten Volk >M Pyramidenlande,
Auch uns gehört ein wunderbarer Strom,
Der Nib'lung'n Schatz blinkt lockend rief am Grunde,An feinen Ufern ragt der große Dom,
Um Burgen flüstert alter Sagen Runde,
Die Rebe blüht zu Berg und Thal am Strand,
Es tönet Sang und Klang dort allerwegen,
Und, hat die Lieh' und Lust ein -Heimathland,
So ist's gewiß bei uns am Rhein gelegen.
Dort von den Ufern winkt uns auch mir MachtIn Steinschrift uns'rcs Vaterland'« Geschichte,
In Trümmern thcils und theils in stolzer PrachtSchaut ste uns an mir ernstem Angesichte, —
Mir haben heute einen neuen Stein-Hier eingcfügr in dieser Steinschrift Zeichen,
O möge er dem ganzen deutschen Rh inUnd unsrer Vaterstadt zun» Ruhm gereichen!
-Hier diese unsre Vaterstadt war nur
Ein Fischerdorf zu Kaiser Rudolphs Tagen,
Da ward bei Worringen auf grüner FlurDie so berühmte große Schlacht geschlagen.
Der Sieger einer, Graf Adolph von Berg,
Er sprach; „Ich bin gewillt, dies Dorf zu heben,
Im Friedensschluß will ich dem kleinen ZwergDurchs Sradtcrecht den Raum Zu wachsen geben,"
II.
lWkem Düsseldörflein war ein Rang verliehen,
Der Name „Stadt" klingt groß und anspruchsvoll,Mird's, wie ^s heißt, zu werden sich jetzt mühen?g)fr wächst nur langsam, rvas da werden soll,Jahrhunderte erschienen und verschwanden,
Still wachsend sah das Srädtlein auf sie hin,
Sah wüthen manchen Krieg in deutschen Landen,Fühlt' manche Mund' am eig'nen Leibe glühn.
Es sah des Mittelalters R'lterfehden,
Es sah den großen Raub- und Glaubenskrieg,
Es sah die Kaiserlichen und die Schweden,
Der fränk'schen Tricolore hlut'gen Sieg.
Es sah durchs Thor den Melrerob'rer reiten.
Dann sah's das Deurschthum wieder aufgewacht,Den Zollernaar am Rhein die Flügel breitenUnd tief gestürzt des großen Torsen Macht,
Doch blieb das Düsselstädrlein unsrer AhnenEilt Stadtlein, wic's gar viele giehk am Rhein,Zuweilen drehte sich am Strand der Krahncn,
Es lud ein Bergisch Schifflcin aus und ein.
's war kein Emporium M't stolzen Zinnen,
Mo schimmernd reiht Palast sich an Palast,
Zeig', Düsseldorf, bei Säcnlums Beginnen,
Mie so bescheiden ausgeschaut du hast'.
Er wollt' wohlweislich festen Fuß am Rhein,
Auf daß man stromwarts könnt' zu Markte bringenDes Bcrg'schen Landes Scheer'n und MesserlcinUnd — die bei Worringen geprüften Klingen,
I.tzt, Z.-irenvorhang, schließe auf dein Thor,
Ze g' uns das Fischerdorf des B rg'schen Grafen,Aus dem die Stadt gewachsen hoch empor,
Die heuc' der Melk geöffnet ihren -Hafen,