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—"Än der Düsset.
Zur Drinnkrunq sn kirn ^."i. H
hr kennt den Liren», wo wächst der deutsche Wein,<EJHr kennt sein Rectenthnin verflossner Tage,
Ts^Ihr kennt die Zeit, Ihr kennt die Wacht am Rhein,So wunderbar, wie alte Heldensage.
Ihr wiss't, dem Rhein gibt ihre Well'n die Dussel —
Doch erst zur Lahn — wo meiner Dichtung Schlüssel.
Die Nix' der Lahn schaut lächelnd von den Well'nAuf unsres Heldcngreises still Ergötzen —
Ta sah des gall'schen Hahnes Ramm sie schwell'»
Und frech ihn seine Raufersporen wetzen.
Por unsres Königs Antlitz war's geschehen.
Ta klang der Nixe Ruf wie Sturmeswehen.
Stromgötter, steigt ans Euerem Fluthgewühle,
Auf Euere höchsten Felsen von Granit,
Ruft laut in's Land hinein: Znm Waffenspielc!
Ter Handschuh siel in Deutschlands Stromgebiet,
Der schon so oft in Euer Gebiet geflogenUnd blutig roth gefärbt hat Euere Wogen.
Da taucht's stirnrnnzelnd aus den Wassern allen,
Der Rhein, die Elb', die Donau rauscht herauf,
Der Schlachtruf tönt, die zorn'gen Wogen prallen —An's Schwert! An die Gewehre! Sattel auf!
Da knarren der Zeughäuser rost'ge SchlüsselUnd waffenhell erklirrt's auch an der Tüssel.
Es sprach die Tüsselnix: Klein ist mein Städtchen,
Still angeweht von deutscher Künste Hauch,
Liebt deutschen Wein, deutsch Lied und deutsche Mädchen,Doch, wen» es sein muß, deutsche Hiebe auch.
Drum — die in Lust mir treue Unterthanen —
Ihr Männer von der Düffel — zu den Fahnen!
Da war's, wie wenn durch's Land ein Sturmwind zog.Und alles Friedenswerk gerietst in's Schwanken;
Die Acten stoben und der Puder flog,
Und von der Staffelei die Kunstgedanken.
Ihr wart in Lust mir treue Unterthanen,
Ihr Männer von der Düffel, zu den Fahnen!