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Weinreisender.
Ja, das kommt von der mohammedanischenVielweiberei. Hätten Sie mir eine Frau, Siewürden es in Ihrem Hause ganz gemüthlich finden.Und Sie, als ein hochgebildeter Muselmann, hättensich, wie es bei anderen Völkern Gebrauch ist, nureine nehmen sollen.
Ali.
Ja, ganz dasselbe meine ich.
Ich kann's Euch nicht verhehlen.
Verkaufen möcht' die eine ich.
Doch welche soll ich wählen?
Wer hat die Wahl, der hat die Qual,
Die zwei sind mir gleich theuer.
An Schönheit sind sie ganz egalUnd auch an Jugendfeuer.
Weinreisender.
Nun — wozu hat man denn die wahrenFreunde, wenn man sie nicht in der Noth um Rathfragen soll? Zeigen Sie mir die beiden und ichwerde Ihnen gleich sagen, welche von ihnen dieschönere ist und welche Sie verkaufen sollen.
Ali.
Was — ich, ein Muselmann, darf doch keinemFremden meine Frauen zeigen.
Weinreisender.
Ein Muselmann — ja — aber ein hochgebildeter,aufgeklärter. Das Verbot, die Weiber zu zeigen,ist wie das Verbot des Weintrinkens nur für dasMuselpack da draußen am Hafen oder in denGassen. Für die mag das ganz gut sein, aber füreinen so weisen Mann wie Sie — und dann -—ich bin ja Ihr bester Freund. (Er umarmt ihn.)