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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
Seite
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Adjektiv zur Entscheidung, und es ist klar, daß man ansdiese Weise nicht ans dem Handgelenk produziert. Ich blickein dieses oder jenes gern gelesene erzählende Werk und ichsage mir:Nun ja, ich will glauben, daß das slink von-statten gegangen ist!" Was mich betrifft, so heißt es, dieZähne zusammenbeißen und langsam Fuß vor Fuß setzen,heißt es, Geduld üben, den halben Tag müßig gehen, sichschlafen legen und abwarten, ob es nicht morgen bei aus-geruhtem Kopf doch vielleicht besser wird. Irgend etwasGrößeres fertig zu machen, dem einmal Unternommenendie Treue zu halten, nicht davonzulaufen, nicht nach Neuem,in Jugendglanz Lockendem zu greifen, dazu gehört bei meinerArbeitsart in der Tat eine Geduld was fage ich! eineVerbissenheit, ein Starrsinn, eine Zucht und Selbstknechtungdes Willens, von der man sich schwer eine Vorstellungmacht uud unter der die Nerven, wie man mir glaubendarf, oft bis zum Schreien gespannt sind. Jedes Urteilüber Neuheit und Wirkungsmöglichkeit des Werkes ist mitder Zeit abhanden gekommen, der Glaube daran wird künst-lich, wird galvanisch, der größere Teil der Nervenkraft wirdverbraucht, um den Glauben zu stimulieren, und zuletzt fragtman sich, ob all der Kampf eigentlich noch in irgendeinemVerhältnis steht zu der Würde und Wichtigkeit dessen, umwas man kämpft. Das Ende muß es lehren, auchdiesmal.

Erzählen? Augplaudern? DagProblem"? DieHand-lung"? Ich werde mich hüten. Mein Geheimnis wenig-stens will ich bis zum Ende für mich haben, abgesehendavon, daß meineStoffe" undHandlungen" die Eigen-tümlichkeit haben, sich nicht augplaudern zu lassen . . . Ichgab die flberschrist her:Königliche Hoheit", ein schöner