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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
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Mutter starb, ohne daß er sie noch einmal gesehen hätte,und nun fühlte er sich verlassener als je. Seine Lieblingg-schwester starb raon visu, rna sosur cts La^rsutd!und sein Weh über diesen Verlust zeugt für die Sensitioitätseines bösartigen Herzens. Mit der Zeit wurde er sich selbergrotesk, er übersah nicht die fürchterliche Komik seines Da-seins, er verglich sich mit Don Quichotte, mit dem EwigenJuden.Der Stier muß Furchen ziehen," sagte er,dieNachtigall singen, der Delphin schwimmen, und ich mußKrieg führen." Er kam sich verdammt vor, Krieg zu führenbis zum jüngsten der Tage und wurde sich selber zum Spuk.Auch die gräßliche Müdigkeit der Gespenster war ihm ver-traut, ihre jammervolle Sehnsucht nach Ruhe.Selig dieToten! Sie sind geschützt vor Kümmernissen und allenSorgen." Er trug Gift bei sich für den äußersten Fall, aberobgleich der äußerste Fall mehr als einmal eingekreten schien,nahm er das Gift doch nicht, sondern es siel ihm noch etwasein, und der äußerste Fall ging vorüber. Unter den ent-setzlichen Strapazen, den krassen Wechselsällen, der unauf-hörlichen Spannung alterte dasniedlichsteMenschenkind" ra-pid. Die Zähne sielen ihm aus, sein Kops ergraute auf einerSeite, sein Rücken krümmte sich, sein Körper ward gichtischund schnurrte ein. Außerdem litt er an Diarrhöen. Eswar in der Tat die Qual der Verdammten. Aber seinRuhm wuchs unterdessen, seine Vergehen, seine Völker-rechtsbrüche gerieten in Vergessenheit, aber sein Ruhm alsder eines Gottgeschlagenen und Gotterwählten wuchs aufwie ein Baum und überschattete das Jahrhundert. Nichtnur, daß er, der bei Roßbach die Scharen des MarschallsSoubise zu Paaren trieb eben jene Franzosen, die dasElsaß gestohlen und die Pfalz ausgebrannt hatten, den