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Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
137b
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Beschreibung Gül.

der Sohn/der Sohn nicht grosser dann der heiliger Geist/sonder sindgleich/Vnd dieweil der heiliger Geist vorn Vattcrvnd Sohn auß-gangen/wird er zwischen dem Vatter vnd Sohn in gestalt einer Tau-ben/ dieweil er in alsolcher gestalt gesehen woren/abgebildek. Daß aberdie zweite Person der höchst heligster DreyMigkeit der Sohn Got-tes die weißheit des Vattere an der rechter seinen gestalt wird / magvon der menschlicher vnd der Göttlicher Naturen verstanden wer-den . Die Menschliche Natur belangenk / ist es dahin zu deuten/wie die Menschheit Christi bey GDTT also hoch erhaben sey/ als ei-ne Creatur möge oder sol erhaben werden / Also ist zuuerstehen derSpruch Stephani AA.am 7. Ich srhe die Himlen offen/vnd Jesumstehen an der rechten der krafft Gottes/ Item ^rrkL-i 26. Fürwahrjhr werden sehen den Sohn Gottes sitzen an der rechter der kraffi Got-tes. Da aber das sitzen an der rechter Handt auffdie Göttliche Naturgezogen wird/bezeichek daffclbgleichheit mit dem Vatter/ dann derSohn G DTtts der angenommener Menschheit halben nicht gerin-ger vnd kleiner ist als der Vgttch / Der heilig ?rulus aä >lcbrLo§cap. I. Wklcher / sintemahl er iffdern glantz seiner Herrligkert/ vnd dasgantze gleiche Ebenbildk seines wesens/vnd traget alle dinge mit demwork seiner kraffr/vnd gemachst hat die rcinigung vnserer sünde/Sitzeter nun zu der Rechten der Maiestat in der höhe / fouiel besser worden/dann die Engel als viel er einen andern Nayren ererbt hak.

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Damit wir dieser hochwichtiger Materien ein end Niachen/so glau-ben wir festiglich vnd bekennen einfeltiglich/daß ein eintzig Göttlichwefen sey / so ewig / ohne anfanck vnd end/Auch ohne enderungvnbe-greiffiich/Ällmechtig vnd vnaußsprechlich/dreyer Personen/ves Vak-ters /des Sohns vnd des heiligen Geistes/ Vnd daß der Vatter vonniemand herkommen/noch gemachr/erschaffen noch gezilet/der SohnalleiNvomVatkergeberet/Der heilig Geist gleich vonbeydenVattervnd Sohn außgangen. Glauben gleicher gestalt/daß der Vattcr ge-boret hab/ vn der Sohn geboren sey/Der heiliger Geist außgangen vneines Wesens vnd gleich Allmechrig/vnd gleich in der ewigkeit / daß einanfanck aller erschaffener ding/Ein Ertzschöpffer der sichrbarlichcnvnd vnsichtbarlichen /Geistlicher vnd leibhafftiger ding.Wollen hie-mik vnsern verstandt der gewaltiger Handt Gottes vnderwcrffen/vndes dabey verbleiben lassen.

So hat es dann / wie vermelt/die Meinung nrik vorgedachtcr zuge-rr'chtker Ründe gehabk/daß man bey angerrchter Weltlicher freuvt vndkurtzweil die betrachtung der Himlischer vnd ewiger ding nicht vnder-lassen/noch hindan setzen sol/sonder das gemüth erheben/vnd des ewi-gen vnzergencklichen eingedenck scyn. Da nun wie angezogen / dasFewrwerck der Ründe vorgestelk vn vollenzogen/hat sich jedermanlichzur rhu begeben/Vnd ist die freud ermeltes tags alß> geendigt worden.

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