Fürstlicher Hochzeit.
Die Dauck zum FußTomier.
sxI As aber für Danek vnd Preiß zum FußLornier auffgesetzk/ist auß dem hiebeuor außgekündigten Carchel des FußTor,niers zuuernemen/vnd sind dieselbe Danek folgenden HerrnRittern durch die Judicierer zugeeignet/vnd beydemLantzaußge,thcilck.
Den ersten Danck / wie gleichfals den Junckftawen Danck/ hatder D urchleuchtig/ Hochgeborner Fürst vn Herr/Herr Johan Wil-helm ^rc.gewunnen/welcher auch jhrer F.G. Presentiert/ als nemlichvon zweyhunderk Thalern.
Den zweyten Danekhat der Edler vn Ehrenrfester Arnold Haaß/Herr zu Türnich gewunnen / welcher gleichfals feiner E. L. Presen-rierk worden/nemltch von hundert sünffyrg Thalern. ^
Den dritten Danek hakder Edler vnd EhrentfesterIobstvon Für,stenbcrg zu Senden gewunnen vnd bekommen/nemlich von hundertThalern.
Den vierten Danek hak der Durchleuchkig/Hochgeborner Fürstvnd Herr/Herr Jacob Marckgraffzu Baden/rc.gewunnen/ist auchihrer FG. Presentiert worden/nemlich von achtzig Thalern.
Wie nach gehaltenem Abendessen vnd auß-
getheilten Danck bey dem Tantz ein herrliche vnd garzierliche Mummerey gehalten worden/dabeyMit Tantzen vnd andern kurtzweil/freud getrieben.
Ach außgekheilten Dänek vnd bey wehrendem Tantz ist eineMummerey gar herrlich / nicht ohn besondere bedeutnuß vndgeheimnuß angestellet gewesen/Ist ermelteMumerey vnuer-sehens heran korkten/ vnd auffdem grossen Saht des Schlosses Düs-seidorffan vnd auffgezsgen / wie auß beygcordneker Figur vndabbil,dung zuuernemen. Vnd sind gerürter Mummerey vierSpielleuthvorgezogcn/zwey in einem glred in gleicher Kleidungaußgerüst /mitanttqutfchen Incarnaken Kapffen oderHauben mit grün außgefütert/derselben färb antiquifchen Vnderröcken / Höfen vü weissen Schuch.Auch haben gerürte Spielleuth lange Philosophische Mantel ausfden Achselen mit emem gülden Kaauffangehcffket/vmb getragen/
Vv
Vnd