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Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
125a
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Fürstlicher Hochzeit.

Vnd haben diesem auffzug zuletzt drey Mußkettirer in ihrer auß-rüstung wie obgemelt beschlossen/Als ncmlich dieEdlevndEhrent-feste Werner von dem Bongart/Wilhelm von Haetzfeldt Herr zurWildenburg vnd Weißweiler/Heidenrich von Aschebcrg zum Matz-feldk. »5

V nddieweil etliche mehr Ritter zu diesem FusEornicr verschrie-ben worden / so ihre Wapffen eingeschickt/vnd vngelegenheit halbenauff dem FußEornier nicht erscheinen können / sind derselben dreyHauptwapffen infolgenderFigur/wie auch der vorernanter HerrnMarschälckevnd derselben Stathalter oder Lcutenant sechs Häupt-wapffen/dieselbe außzufüllen/zugesatzk.

Haben also wie in die lengde vermeldet worden/alle diese Ritter vonAdelichem stand sie Schild! mit derselben achiAnchen vonVatter vnMutter aufftragen/vnd bey dem stand vnd Zimmer der Judicicrcranschlagen lassen. Wie dann zum mehremtheil die auffgetrageneSchild! auffder Rüstkammer an dem Fürstlichen Schloß zuDüffel-dorffnoch vorhanden / vnd in gegcnwertigeMwerck beyderbeschrei-bungdes Ringrennens nacheinander ab gebildet sind.

Als nun die obgesetzkeRitter/Mankenakoren vnd Venkurierer vnddas gantzeFehniin auffdenLornierplatz ankommen vnd eingezogen/haben sie erstlich den anwesendenFürstinnen/Frcwlin vnd Frawen-zimmer in aller zierligkeit ire Reuerentz gethan / den Eornierschranckherumb gczogen/vnd folgends an ihren gebärenden ort sich eingestelletvnd begeben.

Nach dem das gantze Regiment oder Fehnlin der Adelicher Ritterin erzehlker ordnung auffs aller herrligst vnd zierligst außgerüst/ auff-gezogcn/auchiedermenlich von wegen derselben Herrlicher vnd kostba-rer außrüstung hoch Verwunderung gehabk.Haben zween andere Rit-ter mit ihren Patrinen bcyhabendergesclschaffk auff dem Publicier-ten vnd abgekündigten FußEornicr ihr glück vnd schantzzuuersuchensich angeben/als nemlich der Durchlcuchtig/HochgeborncrFürstvnd Herr/Herr Jacob Marckgraffzu Baden/rc. der Edler vnd Eh-renffester Friederich Skarfchedel Fürstlicher Sächsischer Gesandtervnd Rahr/ so von den Judiciereren auch gestattet vnd zugelass n/vnddurch die Herrn Marschälck mit höchster höfl.vnd zierligkeit empfan-gen vnd Zu derTornierbahn auffgeführk worden. Vnd da gedachteRitter fre Reuerentz vnd ehrbieken gegen den Fürstinnen / Frcwlin vndFrawenzimmer zum zierligsten gethan vnd erzeigt/ sind sicvmb dieSchränck gezogen > haben sich den Judicierern Presentiert / vnd fol-gends sich an sie gcbürliche örtcr eingestelk/ vnd weiter gelegenheit ab-gemattet.

Nach