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Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
121a
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Fürstlicher Hochzeit.

Das Gehetmniiß vnd bcdeutung des drtt-

ten Fewerwcrcks/durch eines Drachen vndWalfisches streit oder bestürmmungvorgefielt.

As erste Fewerwerck wie an seinem ork erklärt/hak einebe-deuknuß des falsAde vnd des sündlichen Wesens / dardurchder Mensch anß anreitzungdes bösen Feind/der Welt vndseiner eigener fintigkeit in verderben fallet/vor äugen gestalk/Darauffist das zweyte gefolgt/so die erlösung vnd der Hellen bestürmung desbösen Feinds Überwindung vn dessen gefencknuß gleicher gestalt durchdie Poetische Historien Herculis abgebildet hak / Dieweil nun zumdritten der streik eines Drachen vnd Walfisches bey gegenwertigemFewerwerck fürgestalt / wird dardurch die beschwernuß vnd elend derletzter zeit der Wclt/für äugen gestelk/bey welcher der Leuffel loß wor>den/so durch die Kinder des Aberglaubens vnd mißtrawens/die Weltin Auffrhur/Krieg vnd widerwerrigkeit stellet/dann dieselbe widereinandern streiken/Vnd ob wol derDrach vnd Walfisch beide außdem Himmelgestoffen find/vnd gleicher gestalt das oberste vnender-liche gut mit jhrem anhanck verlaffen/das vergengliche angenommen/vnd in ihrer erschaffung/ ausserhalb GDtt fich erhaben / sindsfie dan-noch gleich streittig vnd widereinandern/wie zuersthen/ da zu vnserzeikdie widerwerkigen bey der verfokgung der Kirchen einich seyn/ abergleichwol gegen vnd wider einandern streikten/einandern verfolgen/verderben vnd entlieh außrokken. Des Drachen Geister bestreikten dieso in dem Walfisch versteckt/aber werden nachmals auch beschedigk/vnd gehen durch den Brandt vnd das Fewer zugrundk vnd ins verder-ben.Durch den Hewschrecken so aussdem Schwantz des Walfischeszuerst«/ist der widerwcmger Feind des fünfften siands der Kirchenabgebildet / so mit dem Walfisch vndergehen / vnd zu nichte kommenwird / wie zu anderer gelegenheik weülauffiger in einem besonderenLrackai sol erklärt werden. Den Menschen belangent/so durch denSchwantz des Drachens eingewickelt/Zeiget derstlb den Sohn desVerderbens / den Menschen der Sünden / so im sechsten stand der Kir-chen in aller macht vnd gewalt des Leuffels/ in lügenhafftigen wun-derzeichen / sich der Welt für den Messram vnd den Herrn Christumselbst angeben/fich erhebe« über alles daßGott genennct odergeehrekwird/doch sol alles nik helffen / sonder die Hewschrecken der Sohn deswird Verderbens mik dem Walfisch vnd Drachen/ ja die gantze Welkvndergehen / Luffk / Wasser vnd alles durch das Fewer verzehrt wer-den/Vnd der Herr Christus mit seinen aufferwehlten in Ewigkeit re-gieren vnd Herrschen/wie dann durch das vierte vnd letzte Fewerwerck/vorgestelk werden sol.

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Beschrci--