Fürstlicher Hochzeit.
Das Gehetmniiß vnd bcdeutung des drtt-
ten Fewerwcrcks/durch eines Drachen vndWalfisches streit oder bestürmmungvorgefielt.
As erste Fewerwerck wie an seinem ork erklärt/hak einebe-deuknuß des falsAde vnd des sündlichen Wesens / dardurchder Mensch anß anreitzungdes bösen Feind/der Welt vndseiner eigener fintigkeit in verderben fallet/vor äugen gestalk/Darauffist das zweyte gefolgt/so die erlösung vnd der Hellen bestürmung desbösen Feinds Überwindung vn dessen gefencknuß gleicher gestalt durchdie Poetische Historien Herculis abgebildet hak / Dieweil nun zumdritten der streik eines Drachen vnd Walfisches bey gegenwertigemFewerwerck fürgestalt / wird dardurch die beschwernuß vnd elend derletzter zeit der Wclt/für äugen gestelk/bey welcher der Leuffel loß wor>den/so durch die Kinder des Aberglaubens vnd mißtrawens/die Weltin Auffrhur/Krieg vnd widerwerrigkeit stellet/dann dieselbe widereinandern streiken/Vnd ob wol derDrach vnd Walfisch beide außdem Himmelgestoffen find/vnd gleicher gestalt das oberste vnender-liche gut mit jhrem anhanck verlaffen/das vergengliche angenommen/vnd in ihrer erschaffung/ ausserhalb GDtt fich erhaben / sindsfie dan-noch gleich streittig vnd widereinandern/wie zuersthen/ da zu vnserzeikdie widerwerkigen bey der verfokgung der Kirchen einich seyn/ abergleichwol gegen vnd wider einandern streikten/einandern verfolgen/verderben vnd entlieh außrokken. Des Drachen Geister bestreikten dieso in dem Walfisch versteckt/aber werden nachmals auch beschedigk/vnd gehen durch den Brandt vnd das Fewer zugrundk vnd ins verder-ben.Durch den Hewschrecken so aussdem Schwantz des Walfischeszuerst«/ist der widerwcmger Feind des fünfften siands der Kirchenabgebildet / so mit dem Walfisch vndergehen / vnd zu nichte kommenwird / wie zu anderer gelegenheik weülauffiger in einem besonderenLrackai sol erklärt werden. Den Menschen belangent/so durch denSchwantz des Drachens eingewickelt/Zeiget derstlb den Sohn desVerderbens / den Menschen der Sünden / so im sechsten stand der Kir-chen in aller macht vnd gewalt des Leuffels/ in lügenhafftigen wun-derzeichen / sich der Welt für den Messram vnd den Herrn Christumselbst angeben/fich erhebe« über alles daßGott genennct odergeehrekwird/doch sol alles nik helffen / sonder die Hewschrecken der Sohn deswird Verderbens mik dem Walfisch vnd Drachen/ ja die gantze Welkvndergehen / Luffk / Wasser vnd alles durch das Fewer verzehrt wer-den/Vnd der Herr Christus mit seinen aufferwehlten in Ewigkeit re-gieren vnd Herrschen/wie dann durch das vierte vnd letzte Fewerwerck/vorgestelk werden sol.
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Beschrci--