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Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
115a
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Fürstlicher Hochzeit.

nicht anders als auß einer Mußketten gehört worden / auch das aus-gehend eFewer vernommen/vnd gleichwol auch die treffen auffein-andemmu dm Speeren geschehen vnd dieselben zerbrochen.

Wie nun setzt crzelkes Ritkerspiel mit etlichen vnderfcheidlichenRennen ein geraume zeit getrieben/ist letzlich durch ein heimlich ver-borgen Fewer derSchranck der Balien angezündet. Dieweil aberderstlb mit künstiglichen Fcwerwerck heimlicher verborgener weißaufgefüllet/ hat er jchleg/Feusehen vnd andere Fewerpfeil außgeworf-fen /daß sedermenlich dauon ein schrecken vnd Verwunderung genom-men / dann es ist ein solch Donnern vnd schlagen daselbst gehört / daßman auch vermeint/ es hette sich das Erdreich bewegt.Nach obgemel-tem kurtzweil sind dievorgenante Adeliche Ritker/MankenatorenvndVcnturierer in ihrer ordnung von der Lornierbahn abgezogen/vü dieFürsten Personen haben sich zur Burg vnd sren Fürstlichen zugerich-ten Zimmern begeben / Vnd ist auff derselben ankompst durch dieErummeten vnd Herpaucken auff der Gallereyen vber der Burg-Pforten zu Düsseldorfs dreymahl nacheinandern geblasen vnd ange-schlagen/ Ist vorbemelter gestalt das Carthel zum Ring vnd Balienrennen Publicierk/auch letzlich zum FußTornier abgekündigt wor-den/wie dan folgends auffdem grossen Saht ermelkes Carthel gleich-fals Publicierk/da dann ein sehr grosser anzahl Ritter erschienen/sodas Fcderbsüchlin mit Host. vnd Zicrligkeit angerürt /den nechstfolgen-den tag auffdem FußLornicr zuerscheinen / ihr glück daseist zuuersu-chen/doch dem Frawenzimmer/Fürstinnen vnd Frewlin den anwesen-den Fürsten vnd Herrn der abwesenden Gesandten zun vndmhenigenvnd dienstlichen ehren.

Ist der »Halt des abgekündigten vnd

Publmettm §atthels/wie folgt.

Emnach der Durchleuchtig/Hochgeborner Fürst vn Herr/Herr Wilhelm Hertzog zu Gülich/ Cleuevnd Berg/GraffL>zu der Marckvnd Rauenßberg/Herrzu Rauenstein/rc. srerF'G^eliebken Sohns/ des auch Durchleuchtig/ Hochgebornen Für-sten vnd Herrn'/ Herrn Iohans Wilhelmen / Herßogen zu Gülich/Cleue vnd Berg/ rc. mit der Durchleuchtig / Hochgeborner Fürstin/Frewlin Jacoben Marckgärffinnen Zu Baden / rc. HochzeitlichenEhrentag gegen den 16.jetziges Monats Iunij/binnen der StattDüsseldorffbcstimpt/auch gnediglich entschlossen vnd eingewilligt/allerseits crbektenen vnd erscheinenden Potentaten / Chur vnd Für-sten/ Verwandten / Grasten vnd Herrn / vnd der abwesenden Abge-sandten/ deßglcichen den künfftigen Fürstlichen Eheleuten vnd löb-

Do

lichen