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Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
97a
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Fürstlicher Hochzeit.

cob denjHtMmcl offen vnd die heiligen Engel auffvnd absteigen ge-sehen/war keine geringe Hoffnung der Erlösung bey dem Patriar-chen Iaeob/wie folgends bey seinem Sohn Joseph / biß daß er durchden heiligen Engel bericht worden/daß die Erlösung nicht von einerPerson zur andern/sonder bey der letzten zeit zuerwarten were.Wie derPatriarch Jacob in seinem Testament die geheimnuß der Erlösungseinen Kindern/den zwölff Patriarchen erklärt vnd offenbaret. Ver-famlet euch/ daß ich euch verkündige/waseuch begegenen sol in den letz-ten zeiken/Vnd weiter/oa erluä-e zuspricht/Es wird das Sceptervanluäa nit hingenommen werden/noch einiger Hertzog von feinen Len-den / biß daß er so gesandt sol werden kommen/vnd die Heyden sich zujhme wenden vnd versamlen. Also ist erstlich vnd anfencklich auß derProphecey vn dem Testament des Patriarchen Jacob/ offenbar wor-den / daß die Erlösung des Menschlichen geschlechres durch einen außdemStayrluäLin den letzten Zeiten geschehen sol/welcher der Erlö-ser seyn/vnd den Scepter des Reichs kragen/dem sich die Heyden vn-dcrgebcn sollen. Derhalben / dieweil der Moyfts das geheimnuß derErlösung besser verstanden/als die Patriarchen vnd ErtzVäkter/sofür j hme gelebt chat er sich nicht so willich dem Volck vorzustehrn/wieAbcl/IsaacvndandereErtzVatter/ erzeiget/sonder sich dessen ver-weigert/vnd sich der hochhcit vnd Regiments entschtagen wöllen/vn-geachket er mit Gott gesprochen als crn fteundt mit dem andern/Hakauch keines Scepters / sonder eines Stocks gebraucht / vnangefe-hcn / daß jhme das Israelitische Jüdische Volck zufiel vnd folg-kcn/dann er wifi sich Zumnnern/wie er nicht auß dem Hauß IuäT,vnddaß die letzte zeit noch nicht fürhanden/auch daß er derhalben der Ll.!o, das ist / der Gesalbter nicht were. Vnd haben gleicher gestaltalle Propheten dieser Offenbarung des Patriarchen Jacobs gefolgt/vnd nicht auff ein andem/sonder auff die Erlösung/fo bey der letzterzeit geschehen sol gesehen/Daher dann dasfewrigevndempsigevcr-verlangen vnd bitten der heiligen Propheten erstanden/als nemlich dasie bitten vnd schreyen: D Herr da du einmahl die Himmel Meistenvnd herab kommen würdest. Er wird vnsere bößheit bezahlen/vn wirdwcrffen in die treffe des Meers vnsere fünden. Komment wird er kom-men / vnd nicht außbleiben. Wie dann auch der Dauid spricht:

Herr seodt dein Liechk vnd deine warheit/ vnd die werden mich be-friedigen/vnd auffdeinen heiligen Berg vnd deine Wohnung führen.Dieweil nun/ wie vcrmelt/das geheimnuß der Erlösung bey den Ertz-Vättern/Prophctcn vnd JüdlschenVolek/so wol für als vnder demGesetz also gar bekam vn offenbar gewesen/ vn auß denselben die Hey-denschafft entstände/ ist es dauorZuhalten/daß das geheimnuß der Er-lösung jnen den Heyden auch vnuerborgen gewesen. Vnd daß die Fa-bulen Herculis vnd anderer vortreffentlicher Männer daher jhren vr-

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