Fürstlicher Hochzeit.
cob denjHtMmcl offen vnd die heiligen Engel auffvnd absteigen ge-sehen/war keine geringe Hoffnung der Erlösung bey dem Patriar-chen Iaeob/wie folgends bey seinem Sohn Joseph / biß daß er durchden heiligen Engel bericht worden/daß die Erlösung nicht von einerPerson zur andern/sonder bey der letzten zeit zuerwarten were.Wie derPatriarch Jacob in seinem Testament die geheimnuß der Erlösungseinen Kindern/den zwölff Patriarchen erklärt vnd offenbaret. Ver-famlet euch/ daß ich euch verkündige/waseuch begegenen sol in den letz-ten zeiken/Vnd weiter/oa erluä-e zuspricht/Es wird das Sceptervanluäa nit hingenommen werden/noch einiger Hertzog von feinen Len-den / biß daß er so gesandt sol werden kommen/vnd die Heyden sich zujhme wenden vnd versamlen. Also ist erstlich vnd anfencklich auß derProphecey vn dem Testament des Patriarchen Jacob/ offenbar wor-den / daß die Erlösung des Menschlichen geschlechres durch einen außdemStayrluäLin den letzten Zeiten geschehen sol/welcher der Erlö-ser seyn/vnd den Scepter des Reichs kragen/dem sich die Heyden vn-dcrgebcn sollen. Derhalben / dieweil der Moyfts das geheimnuß derErlösung besser verstanden/als die Patriarchen vnd ErtzVäkter/sofür j hme gelebt chat er sich nicht so willich dem Volck vorzustehrn/wieAbcl/IsaacvndandereErtzVatter/ erzeiget/sonder sich dessen ver-weigert/vnd sich der hochhcit vnd Regiments entschtagen wöllen/vn-geachket er mit Gott gesprochen als crn fteundt mit dem andern/Hakauch keines Scepters / sonder eines Stocks gebraucht / vnangefe-hcn / daß jhme das Israelitische Jüdische Volck zufiel vnd folg-kcn/dann er wifi sich Zumnnern/wie er nicht auß dem Hauß IuäT,vnddaß die letzte zeit noch nicht fürhanden/auch daß er derhalben der Ll.!o, das ist / der Gesalbter nicht were. Vnd haben gleicher gestaltalle Propheten dieser Offenbarung des Patriarchen Jacobs gefolgt/vnd nicht auff ein andem/sonder auff die Erlösung/fo bey der letzterzeit geschehen sol gesehen/Daher dann dasfewrigevndempsigevcr-verlangen vnd bitten der heiligen Propheten erstanden/als nemlich dasie bitten vnd schreyen: D Herr da du einmahl die Himmel Meistenvnd herab kommen würdest. Er wird vnsere bößheit bezahlen/vn wirdwcrffen in die treffe des Meers vnsere fünden. Komment wird er kom-men / vnd nicht außbleiben. Wie dann auch der Dauid spricht:
Herr seodt dein Liechk vnd deine warheit/ vnd die werden mich be-friedigen/vnd auffdeinen heiligen Berg vnd deine Wohnung führen.Dieweil nun/ wie vcrmelt/das geheimnuß der Erlösung bey den Ertz-Vättern/Prophctcn vnd JüdlschenVolek/so wol für als vnder demGesetz also gar bekam vn offenbar gewesen/ vn auß denselben die Hey-denschafft entstände/ ist es dauorZuhalten/daß das geheimnuß der Er-lösung jnen den Heyden auch vnuerborgen gewesen. Vnd daß die Fa-bulen Herculis vnd anderer vortreffentlicher Männer daher jhren vr-
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