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Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
43b
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Beschreibung Gül.

kurtzwcü vollenzogcn / vnd haben sich die Fürstliche Personen der ab

Herrn /Ädetiche Rittermessige Personen vnd irdermenlich zu ihrenZimmern/Gemacher vnd Herbergen zur rhu begeben.

Gehctmnuß vnd bedeutung des vor-

gestelttn FewerwercksvndSchWmts.

ES werden die Fewrwerck ins gemein den hohen Potentaten/Für-^ sten vnd Herrn/nichk allein das Gesicht vnd sinnligkeit damit zuer-getzcn vnd zuerfrewen/ sonder auch zu nützlicher lehr/geheimnuß vndfonderer bedeutnuß zugerichk / wie dann bey den Alten die Comedien/Lragedien/alskurtzweiligeLehrspilden grossen Herrn vnd gemeinenHaussen vorgetragen worden/ Vnd dieweil das Fewerwerck mit Bäl-len vnd Kogelwerssen/ auch Feursehen vnd Pfeirfchieffen/mik schlagen/

er-

zelkem Fewerwerck Vorstellung balder den Lragedien so Mit beschwernuß vnd schrecken abgehen/dann den Comedien/so einen genehmenvnd lästigen außgang vnd end haben/zuuergkeichen. Dieweil durchdas Fewerwerck bey finsterer Nacht als durch eineLrägedi/fo doch

liehe dinge/als Krieg/Brandt vnd Fewerwerssen/Presentirt vnd voräugen gestellte. Was aber bey diesem Hochzeitlichen Freudenfest angestelten Fewerwerck belanget / sind demselben in alles vier zugerichkgewesen/zwey in gestalt vnd arider Lragedren/die andern zwey nachart der Comedien/ dann derselben Vorstellung zum frölichen außgangzugerichk gewesen/die gemähter vnd Hertzer zuerfrewen.

Was nun dem ersten als gegenwerkigen Fewerwerck betrcffek/ist es

eines bestürmen vnd bestreiken/das solchs Schiss/ so bestritken vnd angefochten wird / das Menschliche Geschlecht auff Erden bezeige/dann der Mensch vor dem fall/nach dem fall/bey der zerr des Gesetzes/auch der zeit der gnaden/biß zum end derWeltkegiichvttd stündlichvon dem bösem Feind den grossen Mehrwtinder Leuiakan/von derWelt/vnd fernem eigenen fleisch oder sinligkeit hesstiglich bestritken vnangefochten wird. Vnd da er nicht mit dem Schildtdes glaubens/fasten vcrtrawen/der liebe/sich Ritterlich vn hertzhafftig als ein Christ-licher Ritter mit seinem Kürisch gewapssnek /dem bösen Feind wider-setzen/die Welk verachten/seine sinnligkeit dempssen vnd vnderdieFüß trekken thu/wird er alsbald vberweldigt/Dan ein starcker/so lang

er seist