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Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
37b
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Beschreibung Gül.

von Paland/Herr zuBerg/ Philips von Merhad/Herr zu Pererß-heim/ÄrnoldHaaßHerrzüLürnich/IohanvonWachtendunkk/Arnd Schenck/ Gitterich von -Orßbach/laut vnd inhalk des Car-

nemlich das alles was sie am folgenden tag ansahen vnd verrichtenwürden den hochlöblichen gegenwertigen Fürsten / Fürstinnen / Frerv-linvndFrawenzimmer/vnd der abwesender Potentaten/Chur vndFürsten Abgesandten zu besondern vnderthcnigen ehren vnd gefallengeschehen.

Folgt ermeltes Karthels zum Ring- -

rennen tnhalt vnLbegreiff.

^Wilhelm Hertzog zu Gülich / Cleuevnd Berg/ rc. ihrer F.G.geliebten Sohns/des auch Durchleuchtig/Hochgeborncn Fürsten vnHerren / Herrn Johans Wilhelmen /Hertzogen zu Gülrch / Cleuevnd Berg/re.mit der Durchleuchkig Gochgebomer Fürstinnen/Frew-lin Jacoben Marckgräffinne zu Baden/rcHochzenlichen Ehrentagauffden i 6. jetziges Monats Junij in der Statt Düsseldorfs zuhal-ten bestimpt/ Als haben auch hochgedachte ihre F. G. sich gnedrglichentschlossen vnd eingewilligt/aller seitserbettenen vnd erscheinendenPokentaten/Chur vnd Fürsten/Verwandten / Grassen vnd Herrn/vnd der abwesenden Abgesandten / deßgleichen den künfftigen Fürstli-chen Ehleuten vnd Ehr löblichen Frawenzimmer zu sonderlichen Eh>ren vnder andern Fürstlichen kurtzweilen/auch ein Ritterlich Ring-rennen anrichten vnd darstellen zulassen/ damit aber diejenigen so zusolchem Ringrennen erforderk/oder sonst der gebür erscheinen würden/wissen mögen/was vnd wie ein jeder mit auffhangung seiner Helm vnSchildt / vnd sonst allem wolherbrachten Ritterlichen Teutschenbrauch nach/ sich zuüerhalten/ so haben ihre F. G. darzu sonderlichehieunden beschriebene AruMn begreiffen vnd auffschlagen lassen.Auch Dingstags den i8. vorbenends MonarsIunij das Ringrennenvmb ein Vhr nachmittag auff dem verordneten Platz zu Pempel-fuhrt bestimpt vnd angesetzt/ darnach sich menniglich zurichken/Vndnachdem es bey hohen Potentaten bräuchlich / daß ein schöne Junck-ftawauß dem Frawenzimrr/mit einem lauberichen Krantz vndweif-sen Federbüschlein auff der lincker Brust/den abend/ wann das Car-thel abgelesen/außgeschmuckt vnd vorgestelt wird / welche das Feder-büschlein anrüren müssen alle vom Adel / so ihre Wapfen anhencken/damikanzuzeigen/was folgendm tagsverrrchtwerdensol/dasfolchsdm hochlöblichen Potentaten / Chur vnd Fürsten / Fürstinnen vnd

Frawen-