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Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
35b
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Acschrctöung Gül.

Was aber die anwesende Potentaten/Churvnd Fürsten Abgesand-ten Presentirt/die Fürsten vnd Herrn/so gegenwertig/für ein geschenckofferiert vnd gethan / ist vnnötig zuuermelden / ist aber solchs auffeinesehr grosse summa gescheht worden/dan der köstlicher Halßbandt/vnddaran Hangenden Modalien vnd stück mit allerhandt Edlen gestern ge-ziert vnd besetzt/Ketten/Ring/Credentzbecher vnd dergleichen schönstenKleinodien sind in solchem anzahl daselbst vorhande gewesen / daß manin eil des Gesthencksvnderscheitvnd werte/so wol der Materien/alssonst ander künstreicher arbeit halben nit hak abnehmen oder verzeiche-nen können.

Vnd wiewol etlicher abwesender Potentaten/Chur vnd Fürstenabgesandten/so noch nicht ankommen) oder aber jre Present nit zugegengehabt/vn also erheblich dise frühe morgenzeit verabsaumbt/sind dieselbgleichwol nachmals erschtenen/wie dayn der w-olgebornerHerr Iohanvon Withem Marckgraffe zu Bergen/Graffvon Walheim vn Herrzu Berste in namen vnd von wegen der Königlicher Maiest. vnd wür-den Zu Hispanien/vngefehr vmb die erlffte stunde mit dein KöniglichenGeschenck vnd Prestnt ankommen/vnd dasselb auffdem grossen Sahtzu Düsseldorfs hochgrmeltem Fürsten dem Breutigam in beyseyn vndgegemwertigkeit ihrerF.GHerrVattern Prescntrrk/welchs dann jreF.G mit gebürlichcr Reuerentz vnd dancksagung angenommen / vndob woll auch derErentfester vnd Hochgelehrter Herr Petrus Iuender Rechten Licentiat/vnd Fürstlicher Gülischcr Raht/ als Abgesand-ter des hochwürdigcn Fürsten vn Herrn/Hcrrn Eberharden/Bischof-fen zu Speir/Probstenzu Weissenberg/Röm. Keys.Maiest.Kamer-richters/die Präsentation vnd geschenck desselben tags zuthun angehal-ten/hat es gleichwol keine gelegcnheit noch stat geben mögcn/sonder hakhochgenanter Fürstlicher Breutigam denfolgcnden tag in eigner Per-son gnedige audiens gegeben/vnd die dancksagung gethan / vnd ha-ben sichWe F. G-in ermelter PrLsentation auffnchmung / auch beyder Dancksagung also Fürstlich vnd freundklich mit Worten vnd geber-den verhalten / daß dievmbsiehendeeine besonderefreud daran gehabt.So sind auch gleichfals die Abgesandten vnd verordnete Rhatsver-wandten deß heiligen Römischen Reichs freyen Statt Cölln domalserschienen / so dem Fürstlichen Breutigam vnd Braut zur dienstlicherfreundtlicher Verehrung/ein gar schön vnd herrlichs silbern vnd vber-göltes Handtbecken/mit kunstreicher arbeit außgetrieben/ vnd mit vn-derscheidlichenschönenFarben amalirt/ mit einem auffantiquische artzugerichke Lampek/ Dnnckgeschier vn sunst wegen eins Erfame Rhatsvn Gemeine der Statt Cölln prcestnkirtvnd verchrek/mik erbietung jreNachbarlicher dienst vnd freundtschafft/welchs dann hochgedachtcrBreutigam mit güadm zuerkennen/zu danck auffvnd angenommen.

Demnach aber alhie der Schenckung vnd Kleinodien / so bey derMorgengaab der Fürstlicher Breutigam seiner lieber Braut verehren