Fürstlicher Hochzeit.
vnd sonst bey den Hecken vnd standen/warcn allerhand artvndvndcr-scheidt der Vogel/ wie dan der Adler duppel mit der Keyscrlichen Kro-nen geziert/vnd auff zweyen Löwen stehent/vnd das DcstcrcichrscheWappen tragenk/ gar herrlich vnd ansehenlich auß Aucker künstiglichgegoffenvnd außgearbritet/dasclbst vorhanden gewesen / sampk einemherrlichen gar schönen Pellican/so die Brust mit seinem Schnabeldurchhawetvnd verwundet/vnd seine Jungen mit eignem Blut cr-nehrek/ vnd hat der Pellican auffseinen Flügeln getragen den Schrldtvnd Wappen Hochermelren Fürstlichen Breutigams vnd feiner ge-liebstcr Braut / Es sind auch Zween Löwen daselbst Zugegen gewesen/so des Durchleuchtig Hochgebornen Fürsten vn Herrn / Herrn Wil-helms Hertzogen zu Gülich/Cleue vnd Berg/ rc. vnd desselben Gott-seligen Gemahls/der Durchleuchtigsten Hochgebornen Fürstinnenvn Frawen Weilandt/Frawen Marien / gebornen Königr n Zu Hun-gern vnd Beheinr/Ertzhertzogin zu Destereich/Heryoginnen Zu Gü-lich/Cleue vnd Berg/rc.Grässin zu der Marck vnd Rauenßberg/rc.
Da nun vorermeltes Bancket so wunderbarlich anzusehen vorge-tragen/hak sich der Fürstlicher Breutigam fampt feiner vielgliebstenBraut mrt andern F. Personen vndFrawenznner ZuermeltemZuge-richtcm Tisch verfügt. Als aber die F.Personenjrem gefallen nach/et-was abgebrochen/vnd von berünem Juckerwerck genossen ^ das Ban-cket vertaffen/vnd Zu jren Zugerichten Iimmer/durch den KcyserlichenGesandten wolermelten Herrn / Herman Grossen zu Manderscheik/rc. vnd den hochermelkenHerrn Wilhelmen Herßogcn Zu (Mich/Cteue vnd Berg / rc. sampt der gantzer freundtschasst Fürstlichen Per-sonen/Grossen vnd Herrn/vnd von dembeyhabendenFrawenzim-mer begleitet worden. Ist den vmbstehenden vom Adel vnd Dienernauch jedermenniglich so etwas dauon ergreiffcn mögen/ober-meltes Bancket zu theil worden /vnd also die frewdk desersten tags vollenzogen/vnd die Zeit vber die hal-be nacht zugebracht worden/bistsich/ederman Zur rhubegeben.
Veschrci-