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Beschreibung derer Fürstlicher Gülig'scher etc. Hochzeit, so im Jahr Christi tausent fünffhundert achtzig fünff, am sechszehenden Junij und nechstfolgenden acht tagen zu Düsseldorff mit grossen freuden, Fürstlich Triumph und herrlichkeit gehalten worden
Entstehung
Seite
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Fürstlicher Hochzeit.

vnd sonst bey den Hecken vnd standen/warcn allerhand artvndvndcr-scheidt der Vogel/ wie dan der Adler duppel mit der Keyscrlichen Kro-nen geziert/vnd auff zweyen Löwen stehent/vnd das DcstcrcichrscheWappen tragenk/ gar herrlich vnd ansehenlich auß Aucker künstiglichgegoffenvnd außgearbritet/dasclbst vorhanden gewesen / sampk einemherrlichen gar schönen Pellican/so die Brust mit seinem Schnabeldurchhawetvnd verwundet/vnd seine Jungen mit eignem Blut cr-nehrek/ vnd hat der Pellican auffseinen Flügeln getragen den Schrldtvnd Wappen Hochermelren Fürstlichen Breutigams vnd feiner ge-liebstcr Braut / Es sind auch Zween Löwen daselbst Zugegen gewesen/so des Durchleuchtig Hochgebornen Fürsten vn Herrn / Herrn Wil-helms Hertzogen zu Gülich/Cleue vnd Berg/ rc. vnd desselben Gott-seligen Gemahls/der Durchleuchtigsten Hochgebornen Fürstinnenvn Frawen Weilandt/Frawen Marien / gebornen Königr n Zu Hun-gern vnd Beheinr/Ertzhertzogin zu Destereich/Heryoginnen Zu Gü-lich/Cleue vnd Berg/rc.Grässin zu der Marck vnd Rauenßberg/rc.

Da nun vorermeltes Bancket so wunderbarlich anzusehen vorge-tragen/hak sich der Fürstlicher Breutigam fampt feiner vielgliebstenBraut mrt andern F. Personen vndFrawenznner ZuermeltemZuge-richtcm Tisch verfügt. Als aber die F.Personenjrem gefallen nach/et-was abgebrochen/vnd von berünem Juckerwerck genossen ^ das Ban-cket vertaffen/vnd Zu jren Zugerichten Iimmer/durch den KcyserlichenGesandten wolermelten Herrn / Herman Grossen zu Manderscheik/rc. vnd den hochermelkenHerrn Wilhelmen Herßogcn Zu (Mich/Cteue vnd Berg / rc. sampt der gantzer freundtschasst Fürstlichen Per-sonen/Grossen vnd Herrn/vnd von dembeyhabendenFrawenzim-mer begleitet worden. Ist den vmbstehenden vom Adel vnd Dienernauch jedermenniglich so etwas dauon ergreiffcn mögen/ober-meltes Bancket zu theil worden /vnd also die frewdk desersten tags vollenzogen/vnd die Zeit vber die hal-be nacht zugebracht worden/bistsich/ederman Zur rhubegeben.

Veschrci-