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Herr und Hund
Entstehung
Seite
185
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Und nun so bitter büßt den unzukömmlichen Vorsatz.

Aber der Ausgang, und scheine er noch so klar und ent-scheidend,

Täuschen mag er. Denn Sieg und Niederlage, wo sind sie?

Sind auch die Namen am Platz? Und ist dieser Aus-gang der letzte?

Obzusiegen im Streit um die Herrschaft über das Alte,

Welches dahinsinkt und stirbt, verurteilt, ist das ein Sieg

auch?

Denn ein Zeitalter endigt; es will sich das menschlich

Neue

Nicht dem fragwürdigen Sieg: dem ehrlos äußersten

Elend

Will sich's entbinden. Schauen wir still denn, anstän-diger Hoffnung,

Ohne Spott, noch voreiligen Jubel, wie sich's erfülle.

Weiß denn ein Volk auch wohl, zu welchem Ende es

aufsteht.

Wie dein Deutschland tat, und wozu es also ergriffen?

Nur daß Gott es ergriff, das fühlt es mit Recht in der

Seele.

Denn wir alle sind Werkzeug, Sei'n wir's in Demut

und Treue

Und besorgen wir siill das Unsere, welches uns obliegt:

Daß es zum Bessern den Menschen gedeihe, mögen wir

glauben.

Denn gesellig ist die Kunst und menschenverbindend

Unbedingt, sie gebe sich auch noch so gesondert.

Sittigend ist ihr Wesen, befreiend und reinigend. Niemals