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Doktor Faustus : das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde
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den Hühnern zu Bette gingen. An diesen beschämenden Umstän-den gegen die Gewohnheit und Unwissenheit die Menschen un-empfindlich machten, zum Beispiel an dem unbeschreiblichenSchmutz der Dorfstrasse, dem völligen Mangel an Hygiene inden Wohnkaten etwas zu ändern, wäre wohl ein revolutionärerAkt gewesen, dessen kein Einzelner, am wenigstens eine Frausich unterwinden konnte. Aber es lässt sich vermuten, dassder Anblick des Dorfes zu den Dingen gehörte r die Adriansverborgener Freundin den Aufenthalt auf ihrer Besitzung ver-leideten.

Im Übrigen bin ich nicht der Mann, von dieser leicht ex-zentrischen Episode in meines Freundes strengem leben einmehr als skizzenhaftes Bild zu geben. Eicht ich war ihm da-bei zur Seite und hätt' es nicht sein können, selbst wenner mich dazu aufgefordert hätte. Schwerdtfeger war es, erkönnte berichten. Aber er ist tot. -

XXXVII

Ich täte besser, diesem Abschnitt, gleich früheren, keineeigene Ziffer zuzubilligen, sondern ihn als Fortsetzung desvorigen, durchaus noch als diesem zugehörig zu kennzeichnen.Ohne tiefere Cäsur fortzufahren, wäre das Rechte, denn im-mer noch läuft das Kapitel "Welt", das Kapitel, von meinesverew igten Freundes Verhältnis oder Unverhältnis zu ihr, -die hier nun freilich aller geheimnisvollen Diskretion ent-sagt und sich nicht mehr als tief verschleierte Schutzgöt-tin und Senderin kostbarer Symbole, sondern in dem naiv zu-dringlichen, keine Einsamkeit scheuenden, leichthin engagie-renden und bei all dem für mich sogar anziehenden Typ desHerrn Saul Fitelberg verkörpert, eines internationalen

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