brächte, indem er ein? glänzende Novelle schriebe,in weicher eine Figur, die aufs Härchen meinAbbild wäre, die und die Gemeinheiten be-ginge. Hoffentlich würde ich ihn ohrfeigen, dentalentierten Freund? Nun, das gewiß nicht.Und im übrigen käme es darauf an. Aeines-wegs nur auf das Schreibetalent des Freundes.Ich bin nicht Aesthet genug, um mit einemschönen Stil alles entschuldigen zu können. Ichleugne nicht, daß es gut geschriebene Nieder-trächtigkeiten giebt. Aber wenn ich den Freundals ein Talent im hohen und ernsten Sinnekennte, wenn ich in ihm, auf Grund seinerfrüheren Arbeiten, nicht nur einen geschicktenAünstler sondern einen Dichter sehen müßte, deran sich selbst arbeitet, wenn er arbeitet, undfür den auch diese Leistung eine Tat der Selbst-zucht und Selbstbefreiung war, — so würde ich zuihm sagen: „Gs wundert mich zwar ein bißchen,mein Guter, daß Du gerade meine Maske fürDeinen Schurkenbenutztest. Aber sei es darum. Ichbin, unter anderen!, wohl auch ein Schurke. Uebri-gens bravo. Und besuch' mich, Lieber, doch baldeinmal, damit ich Dir mein eneuen Bücher zeige."
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