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Bilse und ich
Entstehung
Seite
18
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licher Meisterhand abkonterfeite. Und es istschlechterdings kein Zufall, daß Einem, der inder Vergangenheit nach starken und zweifellosechten Dichtern sucht, welche, statt frei zuer-finden", sich lieber auf irgend etwas Gegebenes,am liebsten auf die Wirklichkeit stützten, geradedie großen und größten Namen sich darbieten;daß es dagegen die teuersten Namen nichtsind, die sich melden, wenn man in der Ge-schichte der Dichtung nach großenErfindern"forscht.

Es scheint gewiß, daß die Gabe der Er-findung mag sie dichterisch sein, doch beiweitem nicht als Kriterium für den Beruf zumDichter gelten kann. Mehr noch, es scheint,daß sie eine schlechthin untergeordnete Gabeist, die von den Guten und Besten oft alsfast schon verächtlich empfunden und jedenfallsohne Kummer entbehrt wurde. Turgenjew inseinem Nachwort zuVäter und Söhne", er-klärt gelassen:Da mir eine bedeutende Er-findungsgabe nicht zuteil geworden, bedurfteich stets eines bestimmten Bodens, auf demich mich frei und sicher bewegen konnte . . .