Die Wandlung
Sie beschlossen, dass derj enige, der ihn heraufgebracht, derfischende Mann, den Erwaehlten auf seinen Armen auch wieder hlnab-trage zum Boot* Sehr schwer war der Abstieg, fast schwerer nochals das Klimmen hinauf, aber gluecklich gelangten alle vier uebersNackte zur Leiter und ueber ihre Sprossen hinab zum Kahn, auf des-sen umlaufender Bank man den Schluesseltraeger behutsam nieder-setate, worauf der Fischer, der Hoffnung froh, dass er nicht ewigwerde hin und her irren muessen zwischen Fels und Steg, aus allenKraeften zur Heimfahrt sich in die Riemen legte.
Mit quaelender Sorge beobachtete Liberius den Buesser vomSteine, und ich bezweifle, dass Probu3' Bedenklichkeit beim An-blick des Papstes dort auf der Bank sehr weit hinter der desgeistlichen Freundes zurueckstand* Auch seine Seele war vollheimlichen Bangens von wegen der Repraesentation, umso mehr, daer viel Verantwortung auf sich genommen und sich in kristlicherSelbstpruefung fragen musste, ob nicht die Kuehnheit seines Ver-haltens durch Hoffahrt, das heisst durch den Stolz auf das Rosen-wunder bestimmt gewesen war, das nur ihm zuteil geworden. Uebri-gens sehe ich wohl, dass sich die Beklemmung der Schiffenden auchauf den Gesichtern derer malt, die dieser Geschichte lauschen*
Nur ich, als alles vorwissender Erzaehler, bin vollkommen heiterund unbekuemmert; denn mir liegt offen, auf wie leichte und na-türliche Art dies Dilemma, der Y/iderspruch zwischen Gregorsverzwergter Missgestalt und der Hoheit des Amtes, zu dem er be-rufen, unterwegs sich loeste und zur grosssten Genugtuung undBeruhigung der roemischen Herren, ehe zwei Stunden um waren,kein struppiges, verhorntes und verzotteltes Naturding mehr,
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