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selben, ebend. 1808; mit Gottfried ReinholdL (t. d. 1) die v-rmischten Schriften u.s w ;Beiträge zur Pflanzenpbysiologie, ebend.18ll; Von der Entwicklung des Embryound seinen Umhüllungen im Pflanzenreiche,Berlin 1818; Die Sehre vom Geschlecht«der Pflanzen Bremen 1822; Ueber gewiss«in West-Preußen und Schlesien angeblichmit einem Gewitterregen gefallene Samen,körncr, Breslau 1823; Os ovo veßera-diH, ebend. 18*8. Mitherausgeber der Zeit,scyrift für Physiologie. (?'«-)
Lcrvirer (Lrkvtri, a. Geogr.),großer germaniicher Stamm vom Rhein bi«zur Maa«; sse waren gute Krieger u. ihreReiterei war besonder« den Römern fürch-terlich, weshalb Cäsar, der mit ihnen inKampf kam, 4 Seg'onen gegen sie schickte.Später wandelten sse au« ihren allen Si-tzen in da« belgische Gallien, daher die T.auch zu den Galliern gerechnet werden. Al«sie mit Claudius Civili« gemeinschaftlicheSache gegen Rom« Oberherrschaft machten,wurden sie gemeinschaftlich mit jenen be-siegt u. verloren ihr« Freiheit. Ihr Haupt»vlt war Triviri« (Loloniu Orevi-rorurn), s. Ku^iast» 30), in deren Näb«7V v. Ehr. die Schlacht war, in der die T.mir ihren Verbündeten von Eereali« ge-schlagen wurden. (t-ö.)
TrevisllnilFranz), ged. 1656, Histo-rienmaler, Schüler Zancht'S au« der vene-tianischen Schule, wird aber zum Unter-schied von seinem Bruder An gioIo genannt,und weil seine meisten und vesten Arbeitenin Rom find, zur römischen gerechnet, st.1746.
Trev!s» (Geogr.), 1) Delegation imGouvernement Venedig de« lombardisch - ve>netianischen Königreich« (Kaiserthum Oest.reich), an die Provinzen Friaul, Venedig.Padua, Vicenza grenzend, hat 35; (S3^)QM., an der n rdwestllchen Grcn,e gebir.«ige« (A pen) sonst flacht« Land, bewäff rtvon der Piave, Livenza, Musone u. and-,Flüssen; hak milde« Klima, ist sruchtbaran allerlei Getreide, bringt viel Fische,Wild, Holz (des. Eichen), etwa« Kupfer.Ew. 250,000 Italiener, katholischer Eon-fession, treiben auSg-breitet- Viehzucht (be-sonder« Geflügel), Seidenbau, Feldwirth-schaft, Seiden, und Tuchweberei, fertigenEisen« und Kupferwaaren, theilt sich in SBezirke, 2) Hauptstadt hier, an dem Wer»rinizungtpunkte der Flüsse Sil«, Rottentgaund Piavesella ist alt und unregelmäßiggebaut; hat Schloß, Kathedrale, außerdemSS Kirchen, Lyceum. Athenäum (Akademieder Künste und Wissenschaften), 4 Hospi-täler, Lombard 2 Theater, Fabriken inLeinwand, Kattun, Metallwaaren, Majolicageechirr Seidenzeugen, Leder; im Oct.«ine ansehnliche Messe ; 16,000 Ew. Frü-her war hier eine Universität, später war
Trezzia
T. die Haup stadt de« Departement« Taa«liamento de« Königreich« Italien, jetzt istsie Sitz der Provinzialbehirden und eine«Bischof«.
Lreviso, Herzog von, s. Mortier.
Trevvür (Geogr.), 1) Bezirk im De-partement Am (Frankreich); hat 26; QM.,gegen 70 000 Ew., 7 Eantone; 2> Haupt-stadt de« Bezirk«, an der Saone; hat 2750Ew., welche Gold- und Silberdraht (vonletzterem lährlich auf 100 Ct.), Uhrcylin-der u. And. fertigen. Von d-n hier «rschie.neuen mäinoire» <1o Irsvon», s. Bd.XIII., S 465.
Trew (Christoph Jacob), geb. ,u Laufbei Nürnberg 1695; studirte zu Altdorf,lebte dann zu Nürnberg und ward Leibarztde« Markgrafen von An'pach. 1742 warder Mitglied der Akademie der Naturfor-scher und 1746 Präsident derselben mit demTitel eine« Pfalzgrafen Hofrath« und kak.serlichen Leibarztes. Er st. 1769 zu Nürn-berg. Mit dem Maler Ehret in G.'wein,schaft gab er ein prächtige«, botanische«Werk herau«, welche« er jedoch nicht voll-endet hat. Al« Anatom hat er sich dadurchausgezeichnet daß er schon damals die Ver»muthuvg auslprach, daß hie GekrL«veneneine einlauzei-de Function hätten. Vorzüg-lichste Schriften: ?I»nt«r,iin Hetiuii-sroriorurn c»r»Ic>AU5, Nürnberg 1715;Vorschlag, wie e'ne vollständige Abbi düngund Erklärung aller Theil« de« menschlichenKörper« kann ausgefertiget werden Nürn-berg 173S; O» vesi« IjnAu,« >»Iiv»Iii>u»»ryus »aiiAnissri,, Nürnberg 1734; kl»n-t»s «elost-s, Nürnberg 1750—73 ; 6s<iro-rnm Oitrani liiernria, Nürnberg 1757,k. II., 1767; 1'siiul»« verooloAicas, ebend.1767, u m. and. (k>»e.)
Trdwia (r. 7..) , Pflanzengattung au«der nalürllchen Familie der Lrlkokken. Ord-nung Ltnozosteen, zur Diöcie, Polyandriede« Sinn. Systems gehörig. Arten: r nu-älilora, in Ost. Indien, t triouipiäac»,tu China heimisch« Bäume.
Trew«, in Schottland «in« Art langerHofen.
Treysa (Geogr.), 1) (mit Schönstein),Amt in der Provinz Ober-Hessen im Kur-fürstenthum Hessen; hat gegen 6000 Sw.;2) (T. an der Schwalm), Hauptstadthier, an der Schwalm; bat gegen 8000Ew., Schloß, Webereien. In der Nähe da«von vertriebenen Franzosen erbaute Dorf,Franzosendorf; 3- Amt eben da, mit6000 Ew.; 4)(T anderLumbde),Hauptort hier, Dorf mit 900 Ew. t«?>.)
Trcytz-fauer wein, s. unter Lrettz»sauerwein.
LrezaNrt (v. fr.), aufgeftnngen,kleine R sse habend, besonder« von irdene»Geschirr und Gemälden.
Lrrzzia (Geogr.), so ». w. Trizza.
Lrezz»