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24 (1835) Treutel bis Ventidius Bassus
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742 Veneruxis

Vonorvxi, (Zool.), eine von La-mark aus der Muschelgattung tHorbul» ge-schiedene nicht durchgängig anerkannte Gat-tung; dadurch kenntlich, daß an der rechtenKlappe L> an der linken S Zähne sich vor-finden. Arten: v. ^»srlorans, nuclou»,Irus u. And.

Vrnettsa. Geogr.), 1) (Vknete«) VolkIm lugdunensischen Gallien, im j. Banne»;in ihr Land (Venetia) drangen Meer,arme tief kn dar Land, welche Landzungenbildeten, auf deren Sp'tzen die Städte er,baut waren; daher kam es auch, daß siegegen Auiländer gänzlich gesichert waren,denn zur Zeit der F.ulh konnte man zuLand nicht hin und zur Zeit der Ebbe li-,sen die Schiffe Gefahr auf den Untiefen zustranden. Sie hatten al« die Reichsten anSchiffen (über deren Bauart, s. u> Schiff)und de» Seewesens Kundigsten das meisteAnsehen, -fuhren nach Britannien «. triebenstarken Handel; auch andere da« dortigeMeer befahrende Handelsschiffe waren ihnensteuerpflichtig, denn sie hatten die wenigenHäfen in Besitz, welche wegen de» stürmi-schen Meere« von den Schiffern ausgesuchtwerden mußten. An der Küste der B- lageine Inselgruppe (iniialae Vensri-oaa) auSgebreitet, deren größte Vindili«(i- Belle Jtie) und Siata (Houat) waren.S) Volk in Italien an der nordwestlichenSeite de« adriartschen Meere«, welcheEinige für Abkömmling« der Heneti(s. d.) aus Asten, Andere aus Pa-phlagonken, die sich bei der Rückkehrvom trojanischen Kriege verloren; Ande,re für auSgewanderte Abkömmlinge , dergallischen Veneti hielten; Neuere erken-nen in ihnen einen flavischen Ur prung.Früh wurden sie dem Ausland durch denHandel mit Bernstein (den sie von den Do-naugegenden über Pannonien erhielten) be-kannt und selbst reich und mächtig; sie sol.len SV Städte gehabt haben, darunter dieHauptstadt Patavium (s. d.). Außer demBernstein handelten sie auch mit Landes-producten, welche in Schafen, raschen P er.den (die Ausfuhr der Stuten war streng»erboten, den Pferden war übrigens dasSeichen eine« Wolfes eingebrannt) u. vor-trefflichem Wein (aciiiatielum-rauin, der um Verona wuchs und aufge-hängr im Decbr. seinen Sait ohne Pressevon selbst ergoß) bestand. Mit den rohenkeltischen Nachbarvölkern ließen sich die V.nicht in Verbindung ein, stellten sich aberihren Einfällen tapfer entgegen. Dagegenschloffen sie sich an die Römer an und dießhatte die gute Folge, daß später, als dieRömer Herren von Oberitalien wurden,ihre Städte, wenn sie auch der RömerOb-rhoheit anerkannten, doch frei und imBesitz ihrer Verfassungen blieben, obgleichrömische Sitten und Sprache von ihnen

Venetianlsche Maserschule

angenommen worden war. Die Blüthe dervenetischen Städte dauerte, so lange dierömische Herrschaft in Oberitalien währte;als aber die Völkerwanderung im 5. Jahrh.begann, mußten die V. alle Stürme aus-halten, welche Italien betraten, die verhee-renden Züge der Westgothen unter Ala-rich, der Hunnen unter Attila und derLangobarden wurden über ihr Land ge-macht, am traurigsten erging es ihnen zurZeit der ostgolhischen Hcrrtchaft, wo Ost-römer von der einen und Franken von derandern Seite feindlich zusammenstießen; wasfürder geschont worden war, ging damalsvollend« unter, nur einige Städte erhieltensich, die sich allmählig tu Castelle verwan-delten. Zur Zeit der Blüthe und unterden Römern macht« Venetia den be-deutendsten Theil der 10 Region aus, eserstreckte sich zwischen der See, dem Atesis-fluß, den Alpen und dem T'mavuS; unterder longobardischen Regierung wurde allesdazu geschlagen, was sonst die 10. Regionausgemacht hatte, wie die westlichenBezirke von Trident, Mantua, Berga-mo !c. Die V- die sich im 4. oder S,Jahrhundert aui die Lagunen geflüchtethatten, gaben Venedig den Namen, s. Ve-nedig (Tesch.). (1.-.)

Venktia (a. Geogr), l) s. unter Ve-neli 1); S) s. unter Veneti L); S) iV<--norse, Veriecorurn vi vita«) Stadtder gallischen Veneti, j. Banne«.

Venetillner, die Bewohner von Ve-nedig.

Venetillnische Bank, (HdsgSw.), s.u. Bank (HdlgSw ). B. Borden, s.Liuäelli. B. Fenster (Batik-), s. u.Fenster l).

Venctillnlsche Malerschule (Ma-ler«.), dl« v. M. umfaßt die Maler, wtlcheseit dem Wiederaufleben der Kunst in Italienin Venedig und dissen Gebiet u. in den an-grenzenden Städten, als Vicenza, Verona,Padua, Bergamo u. s. w. durch einen gewnei»schaftlichen, organisch sich entwickelnden Slylvon den übrigen Malerschulen unterscheiden,und einen Zeitraum von drei Jahrhunder-ten einnehmen, tn welchen die Kunst vonunvollkommenen Anfängen zu einem ob»schon noch beschränkten Wollen u. Vermö-gen, von da zur größten Freiheit u. K-altforlgegangen war, bis sie in zu großer Ent-fernung von ihrer ursprünglichen Lcbent-quelle in unnaiürl. u. krankhaften Anstren-gungen verging. Gemeinsam diesen vierPerioden der venetiankschen Schule ist deb-ha'ttgkeii, Schönheit und verdäilntßmäßlgeWahrheit der Farbe, ein heitrer, festlicherSinn, und, um die schwache Seite zu be-rühren, mehr oder weniger mangelhafteZeichnung. Schon in jene« ersten Periode,wo es nur galt, sich des Stoffs im Allge-meinen zu bemeistern, wo man in Florenz

etwa