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23 (1835) Tenna bis Treusch
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14 Teppich

stet zuweilen bis zu SM Thaler. In Ita-lien liefert vorzüglich BreScia T. von ver-schiedener Güte, meisten- aut baumwolle-ner Kette und wollenem Einschlag. InLeutschland werden viele T.e von verschie-dener Güte verfertiget. Vorzüglich bekanntsind di« tyroler T.e, welche meistens imPusterthale, zu Linz, St. Sigmund,Weltberg und Teffereggen verfertiget wer-ten. Die groben und mittelfeinen, mei-stens sehr bunten T.e von Leinen- u. Wol-lengarn, welche tyroler Landleute zumVerkaufe hervmtragen, sind zum großenLhcile in Rördlingen verfertiget; 2) (Gärt-ner), eia Rasenstück, welcher mit Blumenverziert ist; 3) (Freim.), so v. w. sla-xio L). (TV,.)

Teppich (Zool.), 1) so v. w. Decksisch;2) so v. w. Fiatol«. Leppich-biene,so v. w. Mohnbiene, s. unter 0»ni».

Teppich-macher, T.-Wirker,Handwerker, welche Teppiche weben oderflechten; häufig sind sie unzünftig.

Teppich-mokte (Zool.), so v. w.Lapetenmvtte, s. unter Motte.

Teppl (Geogr ), so v. w. Lepl.

Lepkjären (Leptjaren, Leptaren,Trpteri, Geogr.), Volk in russisch Asien,vorzüglich in der Statthalterschaft Orenburg,gegen 200,060 Köpfe stark, Mischlinge vonTscheeemissen, Tschuwaschen, Wotjäken u.andernfinisch-tatarifchen Stimmen, meist«»«sässig, Ackerbau und einige Gewerbe trei-bend, zum Christenthume meist übergegan-gen, einige jedoch Muhammedaner oderSchamaner. Beschäftigungen sind Ackerbau,Viehzucht, Jagd; die T. zahlen an Ruß-land ein gewisses Schutzgeld, und nehmenvon ihnen Salz, sind von der Rekrutirungfrei, müsse« aber di« orenburgische S!nieunterhalten helfen. Teptjärei, da-Land, das die Leptjärcn (s. d.) bewoh-nen. (l^r.)

1'epul» (röm. Ant.), s. unter

Aquäduct« und Rom.

TequcchmecaniSni, s. Eenzontoioch.tin.

Tequendama (Geogr.), I) s. unterBogota 2). 2) Landgut dabei- Lequln«huen, s. unter Tres Montcs.

Ter (Geogr.), Fluß in Catalonken(Spanien), entspringt auf den Pyrenäenüberhalb Riba«, fällt unterhalb Gerona,den Inseln MedoS gegenüber in- Mittel-meer. Lera, sll v. w. Lirk, s. unterKhattah.

Terah (Therah), Abrahams Vater,soll nach dem Bericht der Juden, ein Götzen-diener u. selbst Verfertiger von Götterbil-dern, gewesen sein. Einst soll «in Fremder zuAbraham, in L.s Abwesenheit, gekommensein und ihn von der unrechtmäßigen Ver-ehrung der Bilder überzeugt haben, wor«auf Abraham mit einem Beile alle Bilder

TeraL

in Stücken zerschlagen habe. Als L. zu-rückkam und fragte, wie die» geschehen sei,sagte ihm der Sohn, eine Frau sei gekom-men und habe ein Opfer gebracht, die Göt-terbilder wären aber in Streit gerathen,wem dasselbe gehöre, daher habe der großeGott (den Abraham allein geschont u. ihmein Beil in die Hände gelegt hatte) die übri-gen zerschlagen. T. glaubte dies nicht,sondern überlieferte ihn dem Nimrod, derihn auch in das Feuer warf. Doch ent-kam Abraham unversehrt aut demleiben u,entwich nach Kanaan. (LS.)

Le rak ätriä (a.Geogr.), Volk im Landder Ouaden, wohnten an d-r Donau inBödmen. TerSlsa, Insel aus dem Ar-chtpelagus der Molucken (Asten), zwischenden kleinen Sund«- u. den südlichen Ban,da-Inseln gelegen, ist sehr ungesund; hatzum Hauptort Roma (nach dem auch dieganze Insel genannt wird) mit einem nie-derländischen Posten.

Lerämbos (Kerambos, My>h.),Eusiro» und der Nymphe Othreis Sohn,war ein geschickter Flötenspieler und Ci-tharschläger, wodurch er Pans und derNymphen Gunst erwarb. Diese warntenihn beim Weiden vor einem dem Vieh ge-fährlichen Platz, da er ihnen aber nichthörte, so starb seine ganze Heerde und erwurde in einen Hirschkäfer (Cerambyx) ver-wandelt. (/.l>.)

Terllinnus (r. k-. 7^.), Pflanzengat,tung aus der natürlichen Familie der Hül-senpflanzen, Ordnung Lathyreen, zur Dia,delphie Dekandrke gehörig Arten: r. uu-oio»Nl», volnbilis, beide in Jamaika hei-misch

Trramo (Geogr.), Hauptstadt derProvinz Abruzzo ulleriore I des Kön'g-reichs Neapel, am Flusse Tordino; bar ei-nige Befestigung, Kathedrale, Listdum, SKlöster, 9300 Einw., welche Wollenzeugcfertigen, Handel treiben- TerllnehStadt in Niederägvpteu (Afrika) am Ri>,Samw-lplatz der Karawanen die Nalrum(vgi. Nalrumseen) holen. In der Nähesind Ruinen. Teräuge. größte Intelaus der Gruppe Aru, zu den Gcwürzin-seln gehörig, ist gut bevölkert, hat einigeOrtschaften. (V--.)

TLraphim (Judenth.), s- Theraphim.

Teräpia (Geogr.), so v. w. Lhera-pia.

Leras (gr.), jede ungewöhnliche, au-ßerordentliche, widernatürliche Erscheinungoder Naturbegebcnheit, in welcher man ei,neu Wink der Gottheit, oder eine Hindeu-tung auf die Zukunft erkennen wollte (s.Kledon). Daher Teratologi?, Erzäh-lung oder Deutung wunderbarer Begeben-heiten oder Erscheinungen in der Natur.Teratoskopil, Erblickung von Wun-der».

Le-