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23 (1835) Tenna bis Treusch
Entstehung
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Tennhart

gestörten st« , 1774 entstand eine neue Co-lonie, die dir Angriffe der Indianer 1775glücklich bestand, 1790 trennte sich dieselbevon Carolina und nannte sich T; 3)Fluß hier, auch Cheroquie genannt, ent-springt im Staat« Nord» Carolina , gehtin einem großen Bogen durch T., Ala-bama (wo er einen großen See, Mu-schel Sboals Wuschet Bänke^j mit vielenInseln bildet), dann wieder nach T, end-lich nach Kentucky, wo er nahe beim Cum-berland in den Ohio fällt. Nebenflüsse sindder Tellico, Holston (Helstvn), Clinch u.and. Er läuft 240 Mellen weit und istauf 220 Meilen für große Boote fabr»bar. (7->.)

Lennhart (Job.), geb. zu Dobergast1651, lebte alt Perückenmacher zu Nürn-berg, und rühmte sich, Gott gesehen undvon ihm vernommen zu haben, daß er ihnzu einem Reformator der verfallenen Kircheauserfthen habe; er nannte sich daherden Kanzlisten Göltet. Die Babel, dieGacramevte, das öffentliche Predigtamt, sowie alle wissenschaftliche Bildung der Geist-lichen verwarf er. Er st., ohne viel An-hänger gefunden zu haben, in Cassel 1720.Seine Schriften sind voll schwärmerftchenUnsinns, die Nürnberg 1710 herausgegebne(Gott allein soll die Ehre sein), enthältseine Selbstbiographie, außerdem s. T Eis-lar, Denkmal I. Tennharts, Büdingen 1720,Fol.; I. B. All-recht. Kurzgefaßter Lebcns-lauf rc. I. Tennharts, 1735. (2-b.)

Lennich (Hüttcnk.), s. Dennich.

Tennis (Geogr), so v. w. Tenez.

Tennstidt (Geogr.), Stadt im Kreis«Langensalza, des preußischen Regierungs-bezirks Erfurt, an der Schömbach, miteiner Schwefelquelle, Badeanstalt, Leinwe-berei und 2450 Ew.

Teno (Geogr.), s. unter Teneriffa-

Tenochtitlan (Geogr.), 1) alte Haupt-stadt der Azteken, lag auf einer Insel-gruppe im See Tezcuco, soll über 140,000Häuser gehabt haben, war in 4 Quartiereabgetheilt, zählte über 1 Million Menschen,hatte schöne Tempel und Paläste, wurdevon Corte; 1521 zerstört. An seiner Stellesteht jetzt die Stadt Mexico; 2) Thalvon T., so v. w. Mexico (Geogr.) 4).

Tenon (Jacob Rene), geb. 1721 zuEepaux bei Joigny, studirte zu Paris,ward 1714 Armeechirurg erster Klasse undmachte als solcher de» Feldzug nach Flan-dern mit. Nach seiner Rückkehr erhielt erdie Stelle eines ersten Chirurgen bet derGalpetriere und gründete in der Nähe die-ses Spitals eine Jmpfanstalt, wodurch ersehr zur Verbreitung der Jinptung derBlattern beitrug. Während der Revolu-tion war er Deputtrrer bei der gesetzge-benden Versammlung, und zeichnet« sich hier

TeuoS S

durch sein» menschenfreundlichen and ver-nünftigen Ansichten aus. Als der Ratio,nalconvcnt zusammen trat, zog er sich zu.rück und lebte auf dem Lande. Er st.1816. Vorzüglichste Schriften: RScftsr-vftes «ur Iss vLtLrsvks» o»z-»u1airs»,Paris 1751; IXIemviies zur I'oxkolta-tion öleg o». 1753 und 1789 z Lisa!

«ur Io» inürwsries 6ss prison«, ebend.1780; IVlsmoirs» sur Iss ftoxiceux,cks k»ri» 1788; Otrancks »ux vieillartioüs c^uvlqus rnovsn» z-our prolvi'.gs»1» VIS, ebend. 18131 iVlern vires 5UI1'anarornis, I» palftolvLis er I« olii>-rurgio, ebend. Ist 8; IVIsinoirs svr lesincvnveiiieilvei er )s» äsnßers ou'eie-re»i>iaiix (es exiluaiiscion» cies csvavrs«ckestinei aux amloiriisrss. (s'.e.)

Lenontllgra (v. gr., Med.), diejenigeArt von Gicht, welche vorzugsweise großesehnige AuSdreitunaen, uamentlich die derNackenmuskeln befällt.

Tenontotrsti (v. gr., Chlr.), solch«,die an den Flechsen oder Sehnen verwundetsind.

Tenor (Musik). 1) di-j-nig« der 4 Sing-stimmen, welche si» zum Baß verhält, wieder Discavl ,um Alt. Der T ist die hoheMännerst ^ ne und entwickelt sich nach derPubertät. Ihr Umfang erstr ckt sich vono bis zum » liegt deswegen dem Baß (s.d.) am nächsten, und wird der gewöhnli-chen Einlheiluvg nach, alt 3. Stimme an-genommen. Gute Tenorstimmen find sel-ten und halten noch seltner im vorgerück-ten Alter aus vgl Stimme. 2) Uneigent-liche Benennung der drillen Stimme imvierstimmigen Jastrumentalsatze; 8) so v.w. Tenorist. (6e.)

Tknor, 1) (HdlgSw.), kaufmännrjcheSGutachten; 2) so v- w. Inhalt.

Tenör-bombard (Mus.), s. unterPommer. L.-clausel» so v. w. Clau-se! 5). L.-flöte, s. unter Flöte.

1 snsri » (r. H-r.), Pflanzengift-tung, in ihren Arten zu Bupleurum ge-zählt.

Tenorist (Musik), einer welcher Te-nor singt.

Tenor-, pommer (BossetpowMer, Mu-sik), s. unter Pommer. L.-posaune, s.unter Posaun«. T.-schlösse!, f. unterOschlüffcl und unter Schlüssel 9). T.»viole, s. Viola. T. - z « 1 ch « n (T.»schlüssel), s. unter Schlüffe'.

Teno« (a. Geogr-), 1) eine der kykla,dischen Inseln, südlich unter Andres, frü-her, wegen ihre« WafferreichlhumS Hy»drussa, später angeblich von ihrem Be-bauer T. genannt, war sehr fruchtbar undhatte nicht unbedeutende Scemcebt. Außer-halb der Stadt gleiches Namens war «inA L Tempel