2«» na (Geogr.), Küstenfluß de- adrka»tischen Meeres in der Delegation Fermode« Kirchenstaat«.
Tennant(Schmidson), geb. 1761 inUorkshire. Bon frühster Jugend an zeigteer «inen sehr großen Eifer für die Natur»tvissenichatken und besonders für die Che-mie; bereit« in seinem 9. Jahre schrieb er«in« Abhandlung über die Bereitung desPulvers zu Lustfeuerwerken. In Edinburgstudirte er Medkcin und später zu Cam-bridge; hier wurde er 1785 Mitglied derköniglichen Gesellschaft und 1813 Professorder Chemie; er st. a!« solcher 1815 zuBoulogn«, als er eben auf der Rückreise vomContinent, im Begriff war, nach sich Eng-land «inzuschiffen- T. war einer der erstenChemiker, welcher die antiphlogistlsche Theo-rie annahm und die Wirkungen der Wal-isischen Elrklricität vvraussah. Er hatkeine besondere Schrift Hinterlossen, aber«ine Menge sehr werthvoller Abhandlungenin den klrilosopliic»! I'rsiie-ctiori» und inmebreren anderen Collectivschriilcn. (/>-«.)
Tennant-Daltonsche Bleichflüs-sig keil, s. «leichflüssigkeit.
Tennantkt- (Miner), eine Art desFahlerzes, welche« als Rautendodekaeder(und in verschiedenen Nachformen) erscheint,härter als Kupferglanz und Fahler; ist,gegen 4j wiegt, 4j Lheile Kupfer, SjSchwefel, 1 Lrlenik, fast 1 Eisen Z Kieselenthält, zum weiß angelaufnen Krystalle,unebnen Bruch. Metallglanz, graue bi«schwarze Farbe hat; mit andern Kupferer-zen gesunden io England. (//>.)
Tennaren (Geogr.), s. unter Lierp«.
Lenne iLandw.), I) s. unter Scheuer;st) «in in freiem Felde geebneter und fest,geschlagener Ort, aus welchem besondersder Rübsen gedroschen wird; 3) so v. w.Haueflur; 4) bei Pochwerken so v. w. derFußboden.
Tknneberg (Geogr.), 1) Amt im ko»burgischem Fürstenthume Gotha, auf demthüringer Waldgebirge; hat gegen 9.000E«., ansehnliche Viehzucht und Waldung;r) Schloß hier, auf dem Burgberge beiWalterSbaufen, Sitz der Aemter L. undRetnhardibrunn.
Lknnecker (Christ. Ehrenfried Geviertv.), geb. zu Bräunsdorf bei Fre'berg 1770;hieß eigentlich Seyfcrt, nahm aber denNamen v. T. von seiner Mutter an, stu-dirte in Dresden Thierarznetkunbe, ward
Sueyelop. Wirterb. Dreiundzwonzigster vd.
dannUnterberetter an der Akademie ta Dkek»den, trat 1791 in die sächsische Cavallerteund alt Lieutenant in da« neu errichtetesächsische Husarenregiment ein, nahm aber1799 seinen Abschied, ward koburgischerStallmeister, begleitet« «ine Zeit lang ein«Gesellschaft Kunstreiter, war dann Vorstehereine« Institut« der Roßarzneikunde in Leipzig,und trieb dort einen starken Pserdehandel.Im Oktober 1806 ward er Direktordes sächsischen Militär. Fuhrwesen«, 1810Hauptmann, 1815 Major, und ist nochjetzt Commandeur de« Train« der sächsi-schen Armee, und seit 1817 Direktor derThierarzneischule in Dresden. Sr hat zahl-reiche Schriften über Roßarzneikunft undPfecdewesen geschrieben. Wichtigste: DerTaschenschmied und Tafchenpferdearzt, a.d. Engl.. Leipzig 1826, IS. Ausl.; Berti,nigte W'ffenschaiten der Pferdezucht, Mann-heim und Leipzig 1797 — 1800, 6 Helte;der Fahneoschmled im Kriege, «bcnd. 1798zHandbuch der praktischen Heilmtttellehr«zum Gebrauch für angehende Roßärzte,ebend. 1799 —1800; Taschenbuch f. Pferde-liebhaber, 8 Bde., ebend. 1800—1803; derRoßarzt, S Bde. (6 Lheile), Tübingen1803 — 4; die Hautthiere, 2 Bde., Leip-zig 1805; Handbuch der nieder» Roßkunst,ebend. 1805; Geschichte eines Racenpfrr-bet, ebend. 1803; Lehrbuch der Veteiinär»chirurgie, 3 Bde., Prag 1819—21; Lehr-buch der Erkenntniß ü»d Heilung bei Ver-letzungen au Pferden, Altenb. 1821; Prakti-sche« Lehrbuch der Hufbeschlagskunde, ebend.182t, Lehrbuch der Gestütswissenschaft, Prag1820; Gründlicher Unterricht in der Aäu,mung, Beschirrung u. Bespannung der Wa,genpferde, Leipzig 1831 u. m. a. (1°»-.)
Lknnemann (W. Tottlieb), geb- 1761zu Kleinbrembach, wurde 1798 Professor derPhilosophie zu Jena, 1804 dasselbe zu Mar-burg , wo er 1819 st.; geschätzter Philosoph,ein Kantianer; schrieb: Os yiiss-»ion«,nun, «ic »uhiunctwin »nirrii » no-
hisguo coAnoici poieit, Jena 178g 4. zLehren und Meinungen der Sokratiker überUnsterblichkeit, ebend. 1791 ; System derplatonischen Philosophie, 4 Bde.» Leipzig179k-95; Geschichte der Philosophie, 11Bde., Leipzig 1798 — 1819 (unvollendet);neue Ans«, mit Zulätzen v-n A. W.'ndt,Leipzig 1829; Grundriß der Gelchicht« derPhilosophie, Leipzig 1312 (4 Ausg. vonWendt besorgt). Außerdem übersetzte er:
A Humr