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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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besten Zeit schon 900000 zur Verfügung gehabt...Und welche Anstrengungen seitdem, welch hübscherErfolg, welche guten Coups hie und da! Und MamasMitgift! Mamas Erbe! Ach, aber die beständigeZersplitterung ... Mein Gott, sie liegt in der Naturder Tinge; verzeiht, wenn ich in diesem Augenblickallzu ausschließlich im Sinne der Firma rede und.wenig familiär ... Diese Mitgiften, diese Auszah-lungen an Oncle Gotthold und nach Frankfurt, dieseHunderttausende, die dem Betrieb entzogen werdenmußten ... Und das waren damals nur zwei Ge-schwister des Firmenchefs ... Genug, wir werdenzu thun bekommen, Marcus!"

Tie Sehnsucht nach That, Sieg und Macht, dieBegier, das Glück auf die Kniee zu zwingen, flammtekurz und heftig in seinen Augen auf. Er fühltedie Blicke aller Welt auf sich gerichtet, erwartungs-voll, ob er das Prestige der Firma, der alten Fa-milie zu fördern und auch nur zu wahren wissenwerde. An der Börse begegnete er diesen musterndenSeitenblicken aus alten jovialen, skeptischen und einbißchen moquanten Geschäftsmannsaugen, welche zufragen schienen:Wirst de Saak ook unnerkregen,min Söhn?" Ich werde es! dachte er ...

Friedrich Wilhelm Marcus rieb sich bedächtig dieHände, und Justus Kröger sagte:

Na, ruhig Blut, alter Tom! Die Zeiten sindnicht mehr wie damals, als dein Großpapa preußi-scher Heereslieferaut war ..."

Und nun begann ein ausführliches Gespräch