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hinaustrat, vernahm er hinter sich Schritte und er-blickte den Makler Gosch, welcher malerisch in seinenlangen Mantel gehüllt, gleichfalls die schräge Straßehinauf zur Sitzung strebte. Während er mit dereinen seiner langen und mageren Hände den Je-suitenhnt lüftete, und mit der anderen eine glatteund höfische Gebärde der Demut vollführte, spracher mit gepreßter und verbissener Stimme:
„Herr Konsul ... ich grüße Sie!"
Dieser Makler Siegismund Gosch, ein Junggesellevon etwa vierzig Jahren, war trotz seines Gebarensder ehrlichste und gutmütigste Mensch von der Welt;nur war er ein Schöngeist, ein origineller Kopf.Sein glattrasiertes Gesicht zeichnete sich aus durcheine gebogene Nase, ein spitz hervorspringendes Kinn,scharfe Züge und einen breiten, abwärts gezogenenMund, dessen schmale Lippen er in verschlossenerund bösartiger Weise zusammenpreßte. Es war seinBestreben — und es gelang ihm nicht übel — einwildes, schönes und teuflisches Jntrigantenhaupt zurSchau zu stellen, eine böse, hämische, interessanteund furchtgebietende Charakterfigur zwischen Mephi-stopheles und Napoleon ... Sein ergrautes Haarwar tief und düster in die Stirn gestrichen. Erbedauerte aufrichtig, nicht bucklig zu sein. — Erwar eine fremdartige und liebenswürdige Erscheinungunter den Bewohnern der alten Handelsstadt. Ergehörte zu ihnen, weil er in aller Bürgerlichkeitein kleines, solides und in seiner Bescheidenheit ge-achtetes Vermittlungsgeschäft betrieb; in seinem