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Ter Konsul schlug die Blätter auf, die stärkerund rauher waren, als das Papier, das er selbsthineiugeheftet, und die schon zu vergilben begannen. . . Ja, Johann Buddenbrook mußte diese ersteGattin, die Tochter eines Bremer Kaufmannes, inrührender Weise geliebt haben, und das eine, kurzeJahr, das er an ihrer Seite hatte verleben dürfen,schien sein schönstes gewesen zu sein. „I^nnrws Inplus kwnrsusa mn vis," stand dort, mit einerkrausen Wellenlinie unterstrichen, auf die Gefahr hin,daß Madame Antoinette es las . . .
Tann aber war Gotthold gekommen, und dasKind hatte Josephinen zu Grunde gerichtet ... Wun-derliche Bemerkungen standen, was dies betrifft, aufdem rauhen Papier. Johann Buddenbrook schiendieses neue Wesen ehrlich und bitterlich gehaßt zu s"
haben, von dem Augenblick an, wo seine ersten kecken v
Regungen der Mutter gräßliche Schmerzen bereitethatten, — gehaßt zu haben, bis er gesund und leb-haft zur Welt kam, während Josephine, den blut-leeren Kopf in die Kissen gewühlt, verschied, — undniemals diesem skrupellosen Eindringling, der kräftigund sorglos heranwuchs, den Mord der Mutter ver-ziehen zu haben ... Ter Konsul verstand das nicht.
Sie starb, dachte er, indem sie die hohe Pflicht desWeibes erfüllte, und ich hätte die Liebe zu ihr zärt-lich auf das Wesen übertragen, dem sie das Lebenschenkte und das sie mir scheidend hinterließ ... Eraber, der Vater, hat in seinem ältesten Sohne nieetwas anderes, als den ruchlosen Zerstörer seines