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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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wie immer und in aller Gefahr Gottes Hand ihnsichtbar gesegnet. Er hatte die Pocken gehabt so stark,daß alle Leute ihm das Leben absprachen, aber erwar gerettet worden. Einmal er war noch einKnabe hatte er den Vorbereitungen zu einer Hoch-zeit beigewohnt, wobei viel Bier gebraut wurde (dennes bestand die alte Sitte, das Bier im Hause zubrauen), und zu diesem Ende stand ein großes Brau-Küben vor der Thüre aufgerichtet. Nun, dasselbeschlug nieder und die Bodenseite aus den Knaben,mit solchem Knall und solcher Gewalt, daß die Nach-barn vor die Thüre kamen und ihrer sechs genug zuthun hatten, es wieder aufzurichten. Sein Kopfward gequetscht, und das Blut rann heftig über alleseine Gliedmaßen. Er wurde in einen Laden ge-tragen, und da noch ein wenig Leben in ihm war,ward zum Doktor und zum Wundarzt geschickt.Dem Vater aber sprach man zu, er möge sich inGottes Willen schicken, es sei unmöglich, daß derKnabe am Leben bliebe ... Und nun höre: Gottder Allmächtige segnete die Mittel und half ihmwieder zur vollkommenen Gesundheit! Als derKonsul diesen Unglücksfall im Geiste aufs neue er-lebt hatte, ergriff er noch einmal die Feder und schriebhinter sein letztes Amen:Ja, Herr, ich will dichloben ewiglich!"

Ein anderes Mal, als er, ein ganz junger Menschnoch, nach Bergen gekommen war, hatte Gott ihnaus großer Wassersgefahr errettet.Indem wir,"stand dort,in der Stromzeit, wenn die Nordfahrer