Rnspadura
licke Reise nach Frankreich und England rhier wurde er ein eifriger Anhänger desBrownianismuS (s. d.) den er» nach Ita-lien zurückgekebrt und hier als Professoran der Universität zu Pavia und Arzt desdortigen Krankenhauses angestellt, später,a!« 17S9 u. 1800 in Genua e'ne furchtebare Flccksieberepibemie ausdrach, als Di«rigent de« Militärfplkals dahin gesandt,in beiden Stellungen, auch durch lieber«sehungen von Browns System der Heil-kunde, nach Italien verpflanzte. Doch bald,die Trügltchkeil diele« System« erkennend,unternahm er demselben ein anderes, näm-lich da« des Eontrastimulus (s. d.) zu sub»stituiren, das er dann, von Genua nachPavia zurückgckehrt und später als Pro-fessor der medicinischen Klinik am Militär«spitale zu Mailand, mehr ausbildete. In-dessen hak er dies System mehr durch seinemündlichen Lehrvorträge verbreitet, als durcheigne Schiften, in denen sich, wie in denvon ihm herausgegebenen ^»»ali 6« rr>«-liicins, Mailand 1802, und ^nnali stell«»oienes s lerters, tbend. 18lO u. 1l,nur dunkele Andeutungen desselben befin-den. (?,.>
Raspadüra (Beogr.), Kanal in Co-lumbia, geht vom Atralo zu dem S. Juan.
RaIpano (Welnh.), ein spanischer Wein.
Ii,»»p,tnriuin (Chir.), «in Schab-eifen (s. d.).
kl»«j>»r>>r, (Pharm.), so v. w. Ka-»ura.
Raspe (Vieharzneik.), Schrunde inder Kniekehle der Vorderiüße, oder amSprunggelenk der Hinterfüße der Pferde;von den an'Sngüchen Runzeln schilfern sichsväter mehlig,e Schürfe ab, die, in denHaaren hängen bleibend, solche borstenartigin die Höhe heben. Gpälcr stießt au« denRissen in den Falten oder Runzeln einejauch'gle Materie, die die Haare wegfiißtund durch Anfressen der umliegenden Thell«den Schaden vergrbßeit, Sie hat mit derMauke (s. d. 4) gleiche Veranlassungen u.wird auch eben so behandelt. ft',.)
Raspel (Fellenh ), »in Werkzeug ähn-lich der Feile, um damit Holz, Knoche»,Horn, Stein u. s, w. zu bearbeiten. DieR. unterscheidet sich dadurch von der Feile,daß die schneidenden Erhöhungen nur ein-zelne Punkle sind, welche mit einem spitzl-gen Meißel, Raspelineißel, herausgeirle«den werben. Man hat grobe u. sein«, ge.rade, krumme, halbrnnbe, runde, drei« u.viersei,lge R.n. Die N., welche her Bild.Hauer zum Glätten feiner Arbeiten gebraucht,Muß von den bestem Stahl sein. (/'<-/,.)
Rafpel.drvt (Bäcker), «lne Art scharfgebacken,« Weizenbrok. R.. se il e (Blldh.),ein» Feile, welche der Bildhauer zur lehleuGlättung seiner Arbeiten gebraucht. R.»dau« (Polizei,».), «in Slrafarbeltshau«,worin die Sträflinge auf gewiss« oder auf
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Lebenszeit raspeln müssen. R.-Maschine(Technol.), eine Maschine zum Raspeln de«Färdeholze«, sie bcst-hk au« einer Welle,an welcher sich 12 starke Messer befindenund welche von einem Mühlwerk in Bewe-gung gesetzt wird. R.-meisel, s. unterRaspel.
Raspel, muschel (Zool.), so v. w.Feilenmuschel.
Raspeln, 1) einen Gegenstand mitder Raspel bearbeiten; 2) Färbe, u. Arz-neihblzer mit großen groben Rafprla zuSpähnen reißen.
Raspel-palme (Bot ), s. Bactri«.
Raspen, 1) (Bot ), nach Oken« neue-ren nalürl. Pflanzensysteme die 9. Zunftseiner 2. Klaff« der Aderer, als Blumen-aderer, die 4 Sippschaften Mark- bis Frucht,raspen u- die IS Sippen Zetten- bi« Apfel-rasven befassend. 2) (Landw.), so v. w.Wildha'er, s. unter Hafer.
Räspenburg (Geogr.), s. unter Ra-stenberg 1).
Raspi (pers. Relig.), s. unter Dschutk.
Ra«pina(a. Geogr.), Stadt in Afrika,nicht wett von der See, zwischen Ldrume-tuni u. der kleineren Leplis, jetzt (vermulh,lich) da« Dorf Sahaleel.
Nasp uter (ind), so v. w. Lschetris.
Raßmann (Christ. Friedr.), geb. 1772zu Münster; war eine Zeit lang Lehrer ander Martinischule zu Halberstadl, prcvaii.sirte dann daselbst, seit 1805 zu Münster,wo er 1831 starb; bekannter Acsthetiker;schrieb: Lyrische Gedichte, Haiberst, 1797;Scenen au« Slistum, tbend. 1800; Kal-lwpe, Sammlung lyrischer und epigram-matischer Gedichte, Münster 1806; Mimi»gardia, poetische« Taschenbuch für 1810 —12. «bend.; Katholische Andachten, ebenb.1806; Epigrammen. Eyclut, Duisburg1809; Maja, Dlnab. 18t 1; Sommer-frücht», Münster 1811; Paul Gerdaid,dramatische Poesie, Duisburg 1812; Mün-sterländische» Schriftsteller Lexiken, Llngen1814, ,8lS, Münster >8(8, 1824; Lrto.lette der Leutschen, Duisburg I8lS; So-nette der Leutfchcn, 8 Lheile, Braunschw.I8l7, 18; Poetische Schriften, Heidelberg18l6, Leipz. 1821; Leutschlanb« Dichter-Nekeolog, Rordh. 1818 und Leipz. 1826;Galerie (Panlheon) jetzt lebender teutlcherDichter ,c , H,linst. 1818, l821 U. >828;Krllisches Gesammlreglster aller ln denteutschen Llteraturzeilungen ic. «nthallenrnRecensionen, Leipz. 1820; Teulsche Antho-logie, 87 Bändchen, Zwickau u. HeibelbergI8«l 27; Astern, Allenb. ,824; Fast.»acht«büchlein, Hamm 18<l; Pantheon derTonkünstler Huedlinb. 1881 ». m. a. (4/-/.)
Rah Mutzend« in (Geogr.), s. unterMnffendoi».
fle«,»iZ, (sx., Waarenk.), so v. w.Rasad«.
Ce» Ras,