Raschna
Dennoch erscheint er immer nur als Ge-hülfe eines Amsckatpnnd, vornämfich deSAmerdaL, folglich als ein untergeordnete«LLe'en.
Räschua (Geogr.), so v. w. Raschaua.RaStier, so v. w. Ras'ier.
k»s clo oösille (Waarenk.), einseidner Damalt.
Ras el Feel (R. el Fil, Geogr.),wird als Provinz des habelstnischeo ReichsAmhara (Afrika) angegeben, ist sehrheiß, trelbt Goldhandel. R. el Gab(R. el Had), südöstliches Vorgebirgein Arabien. R. Elhudik, s. Can-tin. R. el Kim eh, so v. w. Ras alKhyma. R. el Wady, I) Reich t«Lande Nnbicn (Afrika), bewohnt von Mey-refads, mit eignem Häuptling S) Haupt-ort darin. R. el Wed, D!strict in dermarokkanischen Provinz Susa (Afrika), an-geblich mit 80,0M Ew. (e/>.)
Ra-'en (Landw.^, l) kurzhalmiges,dicht stehendes Gras, dessen Wurzeln ver-wach'en sind, und das immerfort auf einemdafür geeigneten Platz (Rasenplatz) sichselbst erzeugt; L) «in solcher Platz selbst;8) Stück- solches Grase», die, gewöhnlichvon einer eckigen Form, mit der Erdeworin das Gras wurzelt, auSgestvchev, undzum Belegen solcher Stellen benutzt werden,die man grasig aber doch zugleich trockenund gegen Durchdringen von Nässe geschontwünscht. Man bereitet Sitze in Gärten(Rasenbänke oder Rasensitze) dar-aus, oder umgibt einzelne Gartcnstütte da-mit, ober benutzt R. gleich Bausteinen zurBekleidung von Böschungen u. beim Deich-bau. Vgl. Kops- und Dtckrasen. Damitdie aufgelegten Rasenstücken Haltung be-kommen, ehe sie anwurzeln, müssen siedurch hölzerne Pflöcke befestigt und fleißigbegossen werden. Wenn der R. dauerhaft seinsoll, muß er von Zeit zu Zeit mit einerSichel beschnitten, auch bet Trockenheit u.Hitze begossen werden. Auch zu Bereitungeines Düngers wird der R. benutzt. Vgl.Brennen LS), Compost 8), Plagge t). (ckä.)
Rasen-ameise (braune Ameise, kor-rnioa csez^ilum , in^rinica c., Aool.),Art der Ameisen, braun, mit zweiknotigeinBauchstiel, kolbigen, sehr langen Fühlern,lebt unter Moos auf trocknen Wiesen;schwärmt Mitte Augusts.
Rasen-artig (bot. Nomencl.), s. 6er-xitirius. R. -bekleidung (Deichb. u.Fortis.), s. Deck-, Eck- und Kopfkalen.R.-beweis (Bergb.), eine bergrechtlicheHandlung welche darin besteht, Laß, wennbei Gangstreitigkeiten der Beweis nichtdurch Durchschlüge geführt werden kann,dies durch Schürfen (s. d.) geschieht, in wel-chen d-r Gang kenntlich gemacht wird. R.-bleiche, s. unter Bleichkunst. R.-brust(Wafferb.), bei einem Kanal «der GrabenEncyclopäd. Wörterbuch. Siebzehnter Band.
Rasenvetkleidlmg 422
die Bekleidung des lNers von Rasenstücken.
R.-eichen, R.-ftchken, einzelne ausfreien Platzen stehende Eichen und Fichte»,welche keinen hohen Schaft, sondern In un- 'bedeutender Höhe schon stark« Aeste haben.
Rasen-eisen (R.-eisen-stein R.-erz; Miner.), nach Leonhard im Anhang«zum Geschlecht Elsenorydhydrat, etsenhal-tiges Minerat, erscheint traubig, tropf,steinartig, derb, bisweilen durchlöchert od.blasig, eingefprengt, auch erdig, hak mu-scheligen Bruch, Wachsglanz, bräunlich-schwarze inS Gelbliche bisweilen übergebend«Farbe, wiegt 2z, enthüll 6) schwarze«Eisenoxyd, 2 Wasser, etwas Manzanoxyd,Kiesel und Thvnerdez findet sich in Flötz-u.Flötztrappgedirge, auch im aufgeschwemm»ten Lande. Man thcilt cs in Morast-,Sumpf- uvd Wiesenerz; gibt kaltbrüchige«Eisen, wird j» Gußwaaren gebraucht;steht bei Oken als Sumpfeiseo unter derSippschaft Salzscher. (ls>.)
Rasen-Haupt (Wafferb.), 1) s» v.w. Rasenbrust; 2) die unterste Schicht Ra-(entzücken- womit ein Deich eingefaßt wird.R.-Hopfen (Sandw.), Hop'ea (s. h,),der ohne besondere Behandlung in H-rfknund Zäunen wächst.
Raskni (Rasenä, teutsch Ra len er,Rasner, a. Geogr-), eigenrpümlicheeName der Tyrsener in Hetrurien und viel-leicht ganz dersslb« wir Tyrsener (s. h.).Uebrigens sollen sie diesen Namen von ei-nem ihrer Könige Rasen« (Resan) be-kommen haben-
Rasen-kohl- (Miner.), fl Blätter-kohle. R.-kur (Bergb.), ein Antheil beteinem noch ungebauiem Felde. R.-läu-fer, f. unter Gang 26). R.-meistcr,s» v. w. Abdecker. R.-parterre (Gar»t-nk.), s, unter Parterre 2). N.-pflüg,ein 3 Zoll breites, 8—10 Zoll langes Mes-ser mit hölzernen Handgriff, an dem ein4 Fuß langes Seil befestigt wird, damit2 Mann diesen Pflug ziehen, während eindritter ihn fest in den Boden drückt; sollzum schnelleren Rasenstechen dienen. R.<-plag gen (Landw.), s. Plaggen.
R as e n-sck> m e len (Bot.), »ir» cerpi-ros», gutes Futtergras, dessen Anbau aufWiesen zu empfehlen ist. S. Aira.
Rasen-spaten (Gärtn.), ein gewöhn-licher Stichspateo zum Aushcbcn der Rasen.R.-stecher (Krgsw.), cin scharfer eisernesRing von der Größe des Kaliber« ckneSGeschütze«. Mit demselben wird das StückRasen autgcstochen, das zum Zwsschenkchlagzwischen Kugel und Puiver beim Feuernmit glühenden Kugeln dienen soll. R.«stein (Bergb.), so v. w. Rafenei'en. R »stück, 1) (Gärtn ), so v. w- Rasenparter-re; 2) so v. w. Deck-, Eck- und Kopflo-sen und Plaggen. R. - torf (Landw.), s.unt. Torf. Si.-verklcidung, s. Kopf-,S r Deck-