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sondert an dem G., oder et werden durchdas Loos Einige bestimmt, die ihn bauen.Vgl. ssuxuin, Henken u. Todesstrafen. (7>r.)3) (Seew.), ein Gerüst, aus zwei aufrech,l n Stielen bestehend, oben mit einemQuerholz verbunden, das auf den See-schiffen der Glocke zum Stuhl dient, u. aufdas die worräthigen Rundhölzer gelegt wer-den, daß sie gleichsam einen Boden bilden,worauf die Schaluppen stehen. 4) (Salzw.),ein Gerüst über dem Eingänge der Salz-siätt-, um Salz darauf zu stellen; 5) dersenkrecht stehende Baum, in welchem derSchwänget eines Schöpfbrunnens geht; 6)(Pferdew.), an manchen Kantharen einStück in Gestalt eines Bogens; daherGalgen biß, G.-gebiß cd. G.-Mund-stück (vgl. Kanthare); 7) (Buchdr.), s.unter Deckel S).
Gälgenberg, I) s. unter Galgen 2);2) (Geogr.), s. Westerwald.
Galgen-männchcn, sov. w. Alraun-wurzel (s. d.), weil sie nach dem Aber-glauben nur unter dem Galgen gefundenwerde u. dort von dem beim Henken ver-gossenen Samen der Missethäter entstehensollte. Zu Mitternacht, mit gewissen Ge,bräuchen auSgezogcn, sollte sie auf Fra-gen Antwort geben, weissagen u. s. w.,j.doch ihren Besitzer zuletzt stets in« Ver-derben führen. Vgl. Alraunen.
Galgen-ritt (Rechtsw.), eine Art vonDienstbarkeit, in Folge welcher der Ver-pflichtete den Delinquenten zu Pferd zumGalgen begleiten mußte. G. - steuer, inmanchen Gegenden diejenige Steuer, welchedie Ünterthanen zur Erbauung der Ge-richtbstalte und zur Unterhaltung der gan-zen peinlichen Gerichtsbarkeit geben müssen.
Galgen-vogel (Zovl.), so v. w. Rabeund Mandelkrähe.
Gälgulis (bibl. Geogr.), Ort im Di-stricte Saronas in Judäa, nördlich vonAntipatris.
6»Ixrr1u» (Zool.), s. Flußwanze.
Galhhyos (Manoclde). portugiesischerDichter, geb. 1597 zu Lissabon, Freundvon Lopez de Vega (s. d.). Der: Tod sei-ner Gattin bewog ihn, in den geistlichenStand zu treten. Er st. 166:5. Außereinigen größern Gedichten: 1a ui,ALntoni»-ciiia, Lissabon 1628, 4.; ssomplo äsmemoria, ebend. 1630, hat e>: kossiasv-rias, ebend. 1637, und einige Lustspielegeschrieben.
GalhuS (Geogr.), Dorf im KirchspielMögeltonder im dänischen Herzo,zth. Schles-wig, wo 1639 das tondernsche;;vldneHorn(s.d.) gefunden wurde.
Galillnt (Ferdinand), gel>. zu Chietiim Königreich Neapel 1726; siudirte dieRechte, später Münzwissenscka' t u. reiste imAufträge des neapol. Hofes für seine Wissen-schaft. Papst Benedict FlV- «rthetlte ihm
Galicia
ein Kanonicat. Er begleitete als Segations-secretär den Grafen von Catilana 1759nach Paris, blieb 10 Jahr daselbst und st.1787; schrieb: äelia monot» libri V»Neapel 1750, 4., S.Aufl. 1730; Ooi äo-vsri äei prinvipi nsutrali vsrsc» i prin-cipi xuorsAKtsnti s äi qussti verso !neutrali, ebend. 1782, teulsch von Cäsar,Leipzig 1790; OialvAues sccr le com-merce äes bleä», London 1770, teutschvon Beicht, Glogau 1802, 2Bde., u. m. a.
Galibe Diwan (türk. Scaatsw ), f.Diwan 3).
Galiboli (Geogr.), 1) Sandfchak indem europäisch-osmanischen Ejalet Dsche-sair; umfaßt die Küste des alten Thrakiens,die Halbinsel G., einen Theil Makedoniens,hat gegen 3S0QM. mit 4 — 600,000 Ew.,meist griechischer Abstammung; an derKüst«mehrcnkhcils Gebirge (Fortsetzungen desTe-kiri, Dcspoto, Pangäus u. a.), mit denVorgebirgen Cap Greco, Past und demBusen von Saro«, Enos, Kvnteffa u. a.,wird durchflossen von der Maritza (hierschiffbar), Strymon u. a., ist ungleich,theilS fruchtbar, theilS sandig, mit freund-lichem Klima, leidlich angebaut (Korn undWeizen zur Ausfuhr), bringt außerdemSüdfrüchte, Wein (Rosinen), vorzüglichBaumwolle; man hat gute Viehzucht (auchWild, Füchse), Webereien in Baumwolle,Lederfabriken und nicht unbedeutenden Han-del. 2) Halbinsel darin; sonst thrakischcrChcrfonesus (s. d. 15); hat vor sich die Straßeder Dardanellen, welche durch 2 Schlösserhier schlecht verthcidigt wird, hat meist un-fruchtbaren Boden. 3) Hauptstadt des Eja-lets und Sandschaks an der Dardanellen-straße, mit Cittadelle, griechischem Bischof,2 Häfen, reichen Bazars, den besten Saf-fianfabriken im türkischen Reiche u. 17,000Ew. (10.000); Sitz eines Aga; die erstevon den Türken eroberte europäische Stadt1356. (7l>.)
6ä1ica »Lira (Chem.), gallussaureSalze (s. d>). Lälicum »ciärcm,s. Gallussäure.
Galicia, 1) (Galicien, Geogr.),Provinz im nordwestlichen Spanien, amatlantischen Meere u. an Portugal grenzend;hat 748^ (789!, 835 span.) QM., ist gebir-gig durch die cantabrischen Gebirge mitihren Zweigen (Sierra Segundero de S.Mamed, Penagoche u. m. a.) und den Vor.gebirgen Capo Finisterre, Estaca, Ortegasu. a., hat sehr buchtige Küsten, zum Haupt-fluß den Minho (mit den Nebenflüffdn Ca-dre, Ferreyra, Sil u. a.), außerdem dieLimia und Tamaga und viele Küstenflüsse,rauhes Klima auf den Bergen. Die Ein-wohner (1,4—1,500,000, nach Andernnur 1.240,000) sind stark, arbeitsam, ehr-lich, mäßig, nähren sich vom Ackerbau(wegen der Berge nicht ergiebig genug),