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10 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 10 / Huß bis Karkos
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Kapuziner, I) (Wkd.), Kapuzlner-kapern, s. unt. Kapern. L) (Gärtn.), eineschöne Hyacinthensorte.

Kapuziner «affe (Zoo!.), s. unterWinselaffe. K. ,blume (Bor.), lropseo-Inin Ivajus u. minus, s. unter Tropäo-tum.

Kapuziner F a r b e, K.-braun,eine braun» oder gelbrothe Farbe, vonKrapp und Safflor gemacht. K.,gar-ntrür, s. unter Garnitur 4). K -taf-fe e (Hausw.), gekochter Kaffee mck Sali-ne, Zucker und Gewürz berauscht; wird ingeschlagene Eier gegossen und gehörig un-ter einander gequirlt. K.-kapern, s.«nt. Kapern, K -kresse (Nahrungen,.),so v. w. Kapuzknerblume. K.-möve (ia-ru» o,xi,rr»tu,, Zoo!.), s. unter Möve.

Kapuziner-pstaster (emplasrrumqipuoinorurlt. Pharm), eine sehr zu-sammengesetzte, wesentlich aus zertheilendenharzigen Stoffen bereitete Pflast.-rmaffe sobenannt, weil solche auch gegen Verhär-tungen des Kniegelenks angewendet wurrde die Kapuziner (wie andere Klosterxeist-liche von strenger Disciplin) sich durch zuökteres Knien leicht -»ziehen; jetzt ver-altet. K.-pulver, s. Läusekraut.

Kapuz-käker (Zool.), s. Borkenkä-fcr 2).

Kapyak(a. Gcogr.), so v. w. Kaphya.

Kapys (Mych,), 1) Sohn von Affara-kos und Hieromneme, Tochter des Simois,Gemahlin der Themis, de» J os Tochter,von dieser Bater des.Anchi'ses; 2) Gefährtedes Aeneas, Erbe von Capua.

Kapza (a. Gcogr.), so v. w. Kapsa.

Kar (Myth.), Sohn von Phoroneus,Beherrscher von Nysa, nachher Megara.Er baute hier ein Schloß, das von ihmKaria genannt wurre. Sein Gr,b warauk der Straße nach Korinth zu sehen.

Kar und Wandel (Rechtsw), Ersatzund Strafe für einen zugcfüglen Schaden.

Kara rtsirk.), schwarz.

Kara >Geegv.), l) Oase in der lybk-schen Wüste Sakara (Afrika), ist 3Stunden lang j Stunde breit, hat meh-rere Quellen und das Dcrf hl- R. Diewenigen Ew. sind denen von Suva!) (s. d,)gleich, 2) Fluß in der StatthalterschaftArchangel (europ Rußland); macht auf«ine Strecke die Grenze mit Tobolsf, falltln das Eismeer. K. Amid, so v. w.Diarbekr.

Karabägh (Geogr.), l) Khanat in derProvinz Schirwan '.russi'ch Aken), an Per-sien angrenzend, ist gebirgig (Gebirg Mas-stcchi). bewässert vom Kur, Aros, Karkar;ist sehr fruchtbar an Getreide, Baumwolle,Se.de, Hanf, Sesam. Honig; wird de.wohnt von Muhammedanischen und ooma»

Karasta

bischen Tlirkmanen und ansässigen Arme-niern, gegen 24,OVO Ew. Steht unter ei-nem despotischen Kdan, seit 1803 unlccrussischer Hoheit, ist sonst Aufenthalt desTimur Bek gewesen. 2) Alte Hauptstadtdesselben; exsstirk nicht mehr; die jetzige heißtSch uschi, Festung mit schwer zu vassi-rendem Eingänge, am Karkar. (k/^-.)

Kärabe (Miner.), so v. w. Bernsteinund Aspyalt.

Karübta (a. Geogr.), Stadt in dermakedoni'chen Landschaft Myzdcnia.

Karakorum (Geogr.), so v. w. Mu-stag. K -buläken (Arschte), Volks,stamm der Midzhegcn; wohnt aus demnördl, Kaukasus am Flusse Karabulak,redet besondern Dialekt, steht unter Aelte-sten, ist gastfrei, genießt russischen Schuh,ist 1500 Streiter stark- Die K. sind mit-telgroß, stark, wild, kühn, mäßig, treibenetwas Ackerbau (mit nicht hinreichenderProduction), Bienenzucht, Viehwirthschaft;scheinen natürliche Religion zu haben undFelsen, Wälder u. dgl. zu verehren.Hauptdorf Mar tan-Aul, mit 80 Häu-sern- K.-bunar, Marktflecken km Sand-seback Konia de» Ejalels Karaman (lürk.Asien), mit einem Kastel, großem Hane;war einst Residenz vom Sultan Alaaddin.In der Nähe Salinen und das GebirgKumburunk. K.-bürnu, Vorgebirge indem Sandschark Avlona des Ejalets Rum-ili (europ. Türkei), Fortsetzung des Kl-mara. K -bürum, Vorgebirge im Sand-sckack Alaje des Ejalets Jtschil (türkischAsien), ist Ausläuser eines Zweiges desLaurus. K,-büsa, so v. w. Garabusa.

Karllchel (Zool.), so v. w. Saatkrähe.

Kllradagh (Geogr.), 1) Distrikt inder iranischen Provinz Aserbeidichan, mitdem Gebirg Seilan und großen Eisenmi-nen. Hauolstadt Ahar, ziemlich groß; 2)so v. w Karatagh. K.-Dknghtz, tür-kischer Name für schwarzes Meer. K.-dschotagh, Rcbengebirq des Taurus indem asiatisch - türkischen Ejalet Diarbekr.

Karger (jüd. Relig.), so v. w. Ca-railcn.

Karaf?ria (Geogr.), Stadt auder Ferflna im Sandschack Salonichi desEjalets Numili (türkisches Asien), hatstarke Baumwollenweberei (Pestemalsoder Badetücher), guten Reißbau, 8000Ew. Sonst Beröa.

Karäfta (K. Amu, sonst K a»rafuto, Geogr.), Land zum asia-tischen Reiche Japan gehörig, nach denVermuthungen neuerer Reisenden eineHalbinset, nach den Landkarten der Chine-sen eine wirkliche Insel, von der Mand-schurei durch den rartarischen Meerbusen,von Jeddo durch die Straße de la Pey-rouse getrennt; hat gegen 120 Meilen Län-ge,