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Kllprike (Geogr.), Stadt im BezirkEeclvo der niederländischen Provinz Ost»flandern, hat 3300 Ew.
KaprSncza (Geogr.), so v. w. Ko-preinicza.
Kapros (a. Geogr.), 1) ein Fluß inAssyrien, der dem kykos zugeht; der kleineZob; 2) ein Fluß Phrygicns, der sich inden Mäander ergoß; 3) der Hafen vonStagvra in der makedonischen ProvinzEhalkidia; jetzt Sgura.
*Kapscr (a. Geogr.), Stadt an einemFlusse, der sich in den Busen stürzt, dender Fluß Triton bei seiner Mündung macht,in der Ii.sAio L)-7. ave na der LandschaftKsoio» propria. Sie war sehr fest undJuarirlha verwahrte daselbst seine Schätze.
Kaps-buch (Hdlgsw.), bei mancherHandlung ein Buch, worin aus dem Tage»buch alle cingebrachte, verkaufte und ge-kaufte Maaren gebracht werden.
Kap schak, s. Kipsak.
Kapscher.Flossen-taucher (Zool.),s. unter Floffcntaucher.
Kap-schnecke (c^praor irrappa,Zool.), s. unler Poizellanschnecke.
Käpseel (a. Geogr.), Stadt in demsüdlichen Tbeile des Stammes Juda in derafiat. Landschaft Palästina.
Kapsel, 1) ein etwas umschließendesBehättniß, doch nur in bestimmten Fällen.2) (Pharm.), längliche, vorn schmälereund offene, nach chinten breitere und, wiean den Seiten, m-'t einem Rand umge-bene, von Messing oder besser von Horngefertigte Geräthschatt, bei Bereitung ab-getheilrer Pulver, die in dieselbe vorläu-fig gebracht u. dann 3) in papierne, biief-sörm'g zusammengelegre Um chläge (Kap-seln) geschüttet werde». 4> (bot. No-mcncl.), im weiteren Sinne jedes, aus ei-ner festen Haut bestehende, zur Zeit derReife aufspringende Srmeubehällnjß; inengerer Bedeutung ist die Schote, Hülfe,der Fruchtbalg (s. d. a) besonders zu be-trachten. Z) (Anat.) ein häutiger Ueber-zuq innerer Kdrperlheile der dieselben nurlocker umgibt, zugleich aber ihnen dadurchFestigkeit und Schutz gewährt, wie die K.der Krystalllinse (s. d.). 6) (Diplom.),
ein Behältniß für da« einer wichtigen Ur-kunde angehängte Siegel; 7) (Hydraul.), s.unler Kaplelkunst; 8) s. unter Porzellan-brennen. ö) (Uhrm.), so v. w. äußerstesUhrgehäuse und Sraubdeckel.
Kapsel-apparät (Phyfik), s. unterGalvanismus. K - arterten (Anat.), sov. w. Nierenfettartericn (f. d.). K.-ar-tige Früchte (Bot.), s. unt. Frucht 6).K. - b ä N d e r (c-rpsiilsri» li^amonra,Anat.). sehnige Häute, die dier Gelenkendenaller Knochen, die mit andern ein beweg-liches Gelenk bilden, kapselarlig überziehen.Vgl. Svnovialkapseln. K.-baromkter
Kapu
(Physik), s. unter Barometer. K.-bis»quit (Cond.), s- unter Bisquit 2). K..früchte (capsulaiss srucrus, bot. No-mencl.), Früchte, die bei voller Reife vonselbst aufspringen, trocken sind und mehrereSamenkörner enthalten, die dann der Fruchtentfallen. K. - klappe (vslvula cspsulas),eine Wand, wodurch eine Frucht von au-ßen begleitet wird. Man bestimmt ihreZahl. Bei voller Reife lassen sie sich ohneZerreißung von einander trennen, wenn sienicht von selbst von einander weichen. IhreZahl richtet sich nach der der Fächer, oderbei cln'ächerigen Kapseln nach der Zahlder Griffel oder Narben.
Kapsel-kunst (Hydraul.), eine Ma-schine, das Wasser zu Heden. In einer Kap-sel wird das Wasser durch Räder oder Flü-gel nach oben oder nach außen gepreßt,während durch eine Röhre oder Löcher fri-sches Wasser in die Kapsel dringt. Dadiese Maschinen mit großer Genauigkeitgearbeitet werden müssen, sich leicht ab-nutzen und nicht die Kraft anderer Waf-serhebemaschinen besitzen, so haben sie we-nig Anwendung gefunden, obgleich man viel-fällige Verbesserungen an ihnen versuchthat (77/..)
K a p s e l - l i n sc n > st a a r (Chir.), f. un-ter Kapselstaar.
Kapsel-muschel (capsa Zool.),
Gattung au« der Familie der Herzmuscheln;am Schlosse sind nur 2 Zähne jedcrseits(der größere ist gekerbt), die Schale istoval, etwas gekerbt. Sonst unter venus.Act: runzelige K. (c. ru^osa, verirr»Zestorsra), oval, mit Quer- und LängS-furchen-, weiß oder violett. Im atlanti-schen Meere.
Kapsel-staar (Chir.), eigne Art d«Sgrauen Staars (s. t>.), bei welcher blv« dieKapsel der Krystalllinse (s. d.) auf ihrervorder» oder hintern Seite, oder beidenverdunkelt ist. Er entsteht meist schnell,ist übrigens schwer und nur für ein ge-übtes Auge zu unterscheiden. Eine Ver-bindung desselben mit dem Linsenstaar (s.d.) wird als Ka pse l > lin sen-st aar be-zeichnet. Man unterscheidet auch einzelneFormen desselben, wie Balgstaar, Fenster-staar u. a. K.-Venen (Anat.), so v. w.N.erenfettvenen (s. d.).
Kapsöde (Deichb ), an einem Soden-deiche die obere Reihe der Rasenstücken,mit welchen der Deich belegt wird.
Kaptol (Geogr.), Dorf in der Ge-spannschaft Posega des slavonischen Pro-vinzial (Oestreich); ist Hauptorteiner Herr-schaft, die dem Bischof von Diacvvar nebst10 Dörfern gehört.
Kapu (türk. Skaatsw.), eigentlich diePforte, wird mit verschiedenen Wörternzusammengesetzt, um Staatsämter zu be-zeichnen, als: K. Chalki, das Pforten-
gefol-