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10 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 10 / Huß bis Karkos
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22 Hydraulische Winde

das Wasser aus dem Cylindcr läuft, be-kommt die Wagschale das Urbergewicht,und die Zunge zeigt dadurch auf einem an-gebrachten Quadranten die verflossene Zeit.H. Winde, s. unter Winde. H.-scherDruck, der durch die Geschwindigkeit desfließenden Wassers bewirkte Druck; kommtvorzüglich bei unterschlächtigen Wasserrä-dern in Anwendung. H. kananäischerWasserkrug, sov.w. Zaubertonne (s. d.).H. Pendel, s. u. Pendel od. Schöpfmaschi-ne. H. Ventilator, s. unt. Ventilator.H. Widder, H. Stößer, eine vonMontgolfier erfundene Maschine; dient, eineMenge Wasser, wie sie z. B. zu Bewäs-serung der Gärten und Wiesen nöthig ist,bis auf 100 Fuß Höhe zu heben. Sis be-steht aus einer weiten Durch flußr öh-re, an deren Ende eine nach Innen sichöffnende Klappe.angebracht ist. Fernerist nahe am Ende auf der obern Seite derDurchflußröhre e-'ne Oeffnung, welche durchein nach oben sich öffnendes Ventil ver-schlossen wird. Ueber dieser Oeffnung isteine Glocke od. ein Hut luftdicht befestiget,oben ist in diese Glocke eine engere Glockeluftdicht eingelassen, deren unterer Randziemlich weit hcruntergehet, und auf derenobern Seite eine dünne und nach Er-forderniß hohe Röhre eingeschraubt ist.Strömt das Wasser durch die Durchfluß-röhre, so hebt es die Klappe am Endederselben, verschließt sich dadurch den Aus-gang sucht einen andern Ausweg, hebt dasVentil und steigt in die große und ausdieser in die kleine Glocke, wobei zugleichdie Luft zwischen den beiden Glocken zu-sammengepreßt wird. Nach einem Au-genblicke kommt das steigende und durch-fließende Wasser etwas in Ruhe, da« Ven-til fällt und verhindert das Zurückfließendes gestiegenen Wassers, und die zwischenLen Glocken zusammengepreßte Luft hebtdasselbe noch um etwas Weniges; in dem-selben Augenblicke fällt auch die Klappeder Durchflußröhre, so daß das Durchströ-men des Wassers wieder beginnen kann,wodurch das ganz« Spiel wiederholt wird.Stoßweiße tritt das Wasser immer höherin die obere Röhre und erreicht nach we-nig Minuten den höchsten Punkt. Mansetzt den Widder in ei"en Bach, welcherhinlänglichen Fall hat, doch so, daß er vonder Oberfläche des Wassers bedeckt wird,oder hinter die Ausflußröhr« einer Wasser-leitung. (A-A.)

Hydrax (a. Geogr.), Stadt, die Pto-lemäos nach Kyrcnika, andere Schrift-steller nach Libyen legen. HydrLa, un-fruchtbarer Felsen im ägäischcn Meere aufder Küste der Peloponnesec u. am Eingängedes Hermionischcn Busens; das heutigeHydra. Schon im Altcrthume wurdenseine Ew. für geschickte Seeleute gehalten.

Hydrocharlden

HybrNa(gr., Ant.), s. unter Was-serorgel.

Hydreta (a. Geogr.), Stadt in derKleinasia-Landschaft klirz^is msjor, diean den Grenzen von Karlen lag und des-halb auch Karia hieß.

Ilz-är sri s ep Ii Llinm (lat., v. gr.,Med.), Gehirnhohlenwaffersucht, s. u. Ge-hirnwaffersucht. Ilz-ärensexlisliis,Wasserkopf, s. unter Gehirnwasserfucht.II^ärenLöpIisIoosIe, s. Wasser-gehirnbruch. H^cirsiirorossle,s. Wasserdarmbruch. Ilz-ärsntsroin-Iisloosle, Hz-ärsntsrüinplis-u 8, s. Wasserdarmnabelbruch. llväio-xixloosls.s. Wassernetzbruch.xiploinplislocsls, Il^ärexi-plüinxliLlrio, s. Waffernetznabelbruch;

Hydria(gr. u.lat.,Ant.), Wassergefäß;diente den Griechen auch als Maß, 6 Choaioder Z Metretes. Nach Joh. 2, 6 faßteeine H. 2 bis 3 Maß (Metrctai).Il^äriss (lsnsv Oslilsse, so

v. w- Zaudertonne (s. d.).

II^ärioäLtss (fr. Il^äriöäiss

8Lira lat., Chem.), s. Jodinwasserstoff-saure Salze. Hz-ärioäioirm Lei-"'Znin, s. Jodin-Wafferstoffsäure. Hy»driodin-säure, dieselbe.

Hydriöten (Geogr.), Einwohner derInsel Hydra.

H/tlroa (lat., v. gr, Med.), s. Was-serbläschen.

H ydroblkpharon (gr. Med.), so v.

w. Blepharödema (s. d.).Ilz-tirobranoliis (Jool.) , nach La-

marck Abtheilung der einschaligcn Weich-thiere, die im Wasser leben. Il^äro-osritliar», 11^äro c sri tIi sri äes, s.Schwimmkäfer.

Ilz-äroosrloiiretiiin olilörei(lat., II ^ ck r o c » r I> Nr« äs clilorvsc.,^CHem.), s. Kohlenwasserstoff-Chlorin.II ^ är c> o a r b III « tu III ioäsi (lat.,Ilz-äroosrbürs ä'ioäs fr.), s. Jo-din - Kohlenwasserstoff. Il^äroollräis(Med.), Herzbeutelwassersucht (s. d.). 11^-äroosle» s. Wasserbruch. Il^äroos-lialon, Wasserkopf (s. d. unter Ge-irnwaffersucht).

HydrocephZlisch, waS sich auf Was-serkopf zunächst bezieht, wie H.es Fieber.

Il^ärooersiues (fr., v. gr., Tech-no!.), so v. w. Alcarazas (s. d.).

Ilz-ärooneepIiLliuni u. s. W., s.Ilvärenoeplisliiini u- s. w.

Hydrocharrden(IIxl1rov1iäriäes,Bot.), natürl. Pflanzenfamilie (22. nachJussieu, S2. nach Sprengel) Waffergewäch-se, meist mit 3 oder 6 Kelchen und Co-rollenblättcrn, 3, 6, 9, doch auch mehre-ren Staubfäden und Pistillen, , verschiedengebildeten Blättern, deren Nerven durchparallel lausende Venen verbunden sind,