576 Burum
Professor der hebräischen Sprache kn Basel1664; schr. ein chaldäische« und syr. Wör-terbuch, 1622, 4.; gab iVlaiirionicü» überAlors kssvoolüm, lakein., Basel 1629,4. heraus, veranstaltete mehrere verbes-serte Auflagen von seines Bakers Werkenund zeigte sich durch mehrere Schriften alsgroßen Orientalisten. Z) (Johann Ja-cob), Sohn des Vor., geb. zu Basel1645 ; starb daselbst als Professor derhebräischen Sprache 1704 und hintcrließmehrere Übersetzungen rabbinischer Schrif-ten. 4) (Johann), Neffe des Vor. geb.zu Basel 1663; st. als Professor der hebr.Sprache das. 1732 u. hinterlicß: Eatalecra.
xbilol. tbsol. vuni iriantissa episcoiar.vrror. olar. aä ssoli. Luxr. xar. er sil.soriplarlim, Basel 1767, 8.; Disser-ratioiies varii LrAUiuenli, cbend. 1725,8., u. a. m. (7>e.)
Burum, Buchsbaumholz; daher dar-aus verfertigte Gegenstände, insbesondereso v. w. Kreisel (rurbo), Pfeife, Kamm;auch Schreib- oder Wachstafel, buchsbaumne,mit Wachs überzogene Tafel.
Burus (bux. 7-.), Pflanzengattungaus der natürl. Familie der Trikokken»Ordn. Euphorbieen, di Monöcie Tetrandkiede« Linn. Systems. Charakter: männlicheDlüthe: Kelch 3 Blätter; Coralle 2Blätter; Ansatz zu einem Fruchtknoten.Weibl. Blüthe: Kelch 4 Blätter; CorolleS Blätter; 3 Pistille; Kapsel, Zfächerig,in jedem Fach'2 Samen. Arten: b. ba-learica, blumenartig mit gestielten, leder-artigen, länglichen, ganzrandigen, etwa 1—iz Zoll langen Blättern, auf den balcari,scheu Inseln; b. seurxervirsns s. Buchs-baum.
Buy (Buja, Buya, Geogr.), 1) Kreisin der Statthalterschaft Kostroma (europ.Rußland); hat viel Waldung u. die FlüsseKostroma, Wochsa, Korna. 2) Hauptstadtdaselbst an der Wochsamündung in die Ko-strvma; hat 1200 Ew., welche Ledermachen.
Buy (Prov.), so v. w. Sturm, unge-stümes Wetter.
Buffckslooter Meer (Geogr.), s.Drocker Meer.
Buyk-gürtel (Schiffb.), MehrereLaue, welche dazu dienen die Segel näheran ihre Rahen zu bringen und sie dadurchzu dämpfen, so daß sie nicht zu viel Windfassen können.
Buys (van>, niederländischer Geschkchts-maler im 17. Jahrh., berühmt durch geist-reiche Composilion, richtige Zeichnung undgute Draperie.
Buyse, 1) (Busse, Schiffb.), s. Büse.L) (Wasserb.), Röhren, durch welche mandas Wasser an einen bestimmten Ort leitet.
Bufften loop (Deichb.), die Waffer-seit» eine- Deiches, welche stärker und fla-
Buzot
cher sein muß, als die Landseite; vgl.Buten.
Buza, s. Bussa.
Buza (a. Geogr.), nach Plinkus, Volkim diesseitigen Indien.
Buzän^ois (Geogr.), s. Busan^ois.
Buzangir (Buzangiar Caan), derdritte wunderbare Sohn der Alancana, vonwelchem alle königl. Stämme von Lurke-stan ihren Ursprung hcrleiten; lebte zuEnde des 11. Jahrh. n. Chr. Er warvon seiner Mutter mit vieler Sorgfalt er-zogen worden und erhielt, als er mannbargeworden war, die Herrschaft über dieMongolen, welche er mit Weisheit u. Ge-rechtigkeit führte. Er war Zeitgenosse desAbumoslem Meruzi in Khoraffan, welcherdie Ansprüche der Abassiden auf das Kha-lifat gegen die Ommiaden geltend machte.Sein älterer Sohn Buka Khan ward Groß-vater des Gengis-Khan, der zweite, Tu-kans, Vater des Magin. (IT'«.)
Buzara (a. Geogr.), nach Ptolemäus,Berg in Numidien.
Buzel-leinen, s. Butzel.
Buzeres (-i, Byzeri, a. Geogr.),Volk im Pontos, am Pontos eureinos.
Buzes (a. Geogr.), nach Ptolemäos,
Volk in Marmarike, mit der Stadt Ther-muthis.
Buzici (rribus Ilurioi), Dietrich vomGeschlecht Buzici wird von Dithmar derStammvater der sächsischen Fürstenhäusergenannt; nach der einen Meinung ist es einwendisches Geschlecht, nach der andern, vor-züglich von Adelung (Oirecroriuni l.V)ein deutsches, und der Name aus Burkhard,Bucco, Buzo zusammengezogen. DaS HausB. erwarb sich eine erbliche Besitzung inder Nähe von Halle und nannte sich nachder darin erbauten Burg Herrn, dann Gra-fen von Wettin. (17?,.)
Büzige (Myth.), Tochter des Lykos,Gemahlin des Presbon, eines Nachkömm-lings Deukalionis.
Buzot (Geogr), Villa in dem Govier-no de Alicante der Prov. Valenzia (Spa-nien); hat 4 besuchte warme Bäder und inder Nähe viel Kermeseichen mit Gewinnvon Kermes.
Buzot (Franz Leonbard Nicol.), geb.
1766 zu Erneux. Deputirter bei den L;-»xenersux u. in der Nationalversammlung;spielte in dieser eine bedeutende Rolle, zeich- .nete sich aber bei aller Überspanntheit durch IRechtlichkeit und Mäßigung aus. Erwar Gegner des Schreckenssystcms, flüchteteden 31. Mai 1793', stiftete mehrere Auf-stände gegen die Demagogen, und floh, .als diese in der Normandie und Bretagnemißlangen, nach Bordeaux, wo er furcht- !sam ohne Nahrung umher irrte und mit Pe- >tion, der ihn begleitete, todt aufdem Felde lgefunden wurde. Die Leichname waren von is" den