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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
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564
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S64 Bnst

I-oui» 1s 6ranli, das. 1699, tt. a. m. grün-deten seinen literarischen Ruhm. Seine H-rrs, gab P.Bouhorsin7Bdn., 12. heraus.

Bust (Papierm.), s. Buscht.

8 U8 tL Ili o» (röm. Ant.), eigentk,gallischer Scheiterhaufen; Gegend in der 4.Region Roms, wo die unter Camillus (s. d.)erschlagenen Gullier verbrannt worden waren.

Bustar(Geogr.), 1) DistrictdcmRajahvon Nagpoor gehörig, in der Prov. Gund-wana (Vorder-Indien); wird durchflossenvom Silair, Godavcry und Baum-Gungaund bewohnt von den Goands; bringt Reißund Baumwolle; 2) Hauptstadt darin,treibt Handel mit Reiß und Baumwolle.

Bustard-bai (Trappenbai, Geogr.),Meerbusen in Neu-Holland.

Bus1art (Geogr.), Fluß au» dem SeeAtchikunipi kommend, in den Lorenzflußfallend (britisch Nord-Amerika).

Büste, s. Büste.

Büsten, 1) (Buchsen), alter Nameder ersten Pulvergeschütze. 2) (Landw.),s. Baustcn.

Wüster (Zool.), so v. w. Steißvogek.

Llistirapus (lat.), Berauber einesScheiterhaufen», sprichwörtlicher Ausdruckfür Geizhals.

Bustrophkdon (gr., aäv.), sich nachArt eines pflügenden Ochsen (Bus) einmalvon der Linken zur Rechten, dann von derRechten zur Linken umwendend; nach Artsolcher Weise gebildete Furchen; daherBustrophedon-schrift, Furchenschrift,den älter» Griechen gebräuchliche, die Ent-stehung der Furche nachahmende Art zuschreiben (in der unter andern Solons Ge-setze sAxones und Kyrbeiss geschrieben wa-ren); z. B. .

o« roo; n.'r-r oe-ro i-wv

oäav? «z-rrv;- Vgl.Kionedon, Plinthedon, Spyridoii; s. Schrift.

8ii»rii»ri<i inoedia (lat.), eineLeichenbestattungen beiwohnende u. bei Grä-bern und Scheitcrhaufenstätten sich aufhal-tende Lustdirne.

8^stuZrii, I) ( Claüiarore»» röm.Ant.), Gladiatoren, die bei solennen Lei-chenbestattungen am Scheiterhaufen kämpf-ten, statt daß früher Gefangene oderSklaven daselbst geschlachtet wurden. Mar-kus und DcciuS Brutus führten 465 diesenGebrauch bei der Bestattung ihres Vatersein. Später wurden diese Kämpfe auch imCircus und dem Amphitheater gehalten; 2)Leute, angestellt zur Besorgung einer Be-stattung auf dem biwriiiil (s. d.).

L w s r w in (lat.), der Ort, wo einLodter verbrannt und beerdigt wurde; s.Verbrennung der Lobten und Scheiterhau-fen; 2) so v. w. Grabmal; 3) insbesonderemit Mauer und eisernem Geländer umgebe-ner Ort auf dem Lampus Klartius in

Butan

Rom, wo die Leichname der Kaiser ver,brannt wurden.

Busud (Geogr.), s. Brod 8)(Geogr.).

Busum (Geogr.), einer der Mündungs-arme der Wolga ins kaspische Meer, imKreise KrasnoyarSk, der StatthalterschaftAstrachan (russisch Asien).

Busun (Geogr.), Dorf und Kirchspielin Norder. Dithmarsen, im HekzogthumHolstein (Dänemark); war erst Insel, isthernach zum festen Lande gemacht worden.

Büsungird (Geogr.), Stadt im Di-strikte Dschurdschan, der persischen ProvinzKhöraffan; hat 1 Schloß, Festungswerke,viel Ew. u. ist Sitz eines Unterstatlhalters.

Büswagan (Geogr.), größte Inselvon 17 QM. aus der Gruppe der Cala-mianen, zu den Philippinen in Asien gehö-rig; nicht von den Spaniern besetzt.

Butäcides, s. Philippus.

Butäden und Eteoputäden (gr.Rel.), eine noch zu Cicero's (K. Q. 3,19.)Zeiten blühende Pciestergescüschaft an demTempel in Athen, welchen Athene Poliasund Poseidon ErechtheuS gemeinschaftlichhatten. Sie stammten vonButcs. Einigemeinen, Eteobukaden wären nur die wirk-lichen Nachkommen aus dem Blute desButes genannt worden, Butaden aber diePriester, welche außer seinem Geschlechtan jenem Tempel angestellt wurden.

Bütala (Rum.), eine ehemalige ital.Scheidemünze in Parma und Piacenza von2 Gr. Größe, Z Lira an Werth, vonBil-lonsilber; man hat auch dieselben von S Soldk.

Butan (Tangustan, Geogr.), Staatin dem chinesischen Reiche Tibet; grenzt anAssam, Bengalen und Sikim; hat über3000 QM. hochlicgendes (4000 Fuß überdem Meere liegen die Thäler), von Ge-birgen (Himmaleh) umgebenes, mit Glet-schern besetztes Alpenland, bewässert vonderTeestah, Jerdecker, Tehintschieu, Scham-ponalty u. a., wahrscheinlich lauter Neben-flüsse des Buramputer, hat mäßiges Klima,doch an der Grenze Vengalens wegen derMoräste ungesundes. Man beschäftigt sichmit Ackerbau (Reiß, Weizen, Gerste,Hirse, meist Beschäftigung der Weiber),etwas Gartenbau (Melonen, Kürbisse),Viehzucht (mit reicht. Milchgewinn), Bie-nenzucht, treibt wenig Bergbau (aufEisen).Das Land bringt einen Überfluß an -Obst-arten und seltnen Kräutern, welche manzu mancherlei Kunstarbeiten (Papier undWebereien) verbraucht. Die Anzahl derEinw. ist ungewiß, doch soll das Land gutbevölkert sein. Die Regierung ist in denHänden der Dharma Lama und ist unum-schränkt; sein Stellvertreteter heißt Daiiboder Deb Rajah. Das Land zerfälltin mehrere von Subahs regierte Provinzen,deren vorzüglichste Butan und Bijni (Bis-ni) sind. Die Einw. (B u t Sn e r)' scheinen

tibe-