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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
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558
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Z.58 Bnschhormvctzpe

welchem die Laster stehn, und welcher mitL Lippen sich endige, der Sauger bestehtaus 24 Stücken. Die Larven sind weich,geringelt, vorn dünner, können sich zusam-menziehen, haben 4 Luftlöcher, verändernibre Hwut nicht. Die Fliegen leben aufBlumen, Blättern und thierischen Aus-würfen und machen bei Linne die Gattungoonopi, oesrrus und einen großen Lheilvon mirsoa aus. Sic werden getheilt inBuschhornfliegen mit vorlpr'ngendem Rüs-sel, wie eine walzige Schöpsröhre, undmit zweitheiligem Saugorgane (Gattungen:coirops > Loäion, sconrox^r, rri^opa,dueonres); und in B. mit häutigem Rüs-sel, woran zwei ausschwellende Lippen undfünftheiliges Saugorgan, das sich in eineGrube zurückziehen kann. (Gattungen: r^r-psius, rftinAi», ceria, callicora, olrr^-sotoxmn, inicioüoii, pnrn^iis, u.a.)(///.)

Busch-Horn-Wespe (lopiiz-rus /.ae-.,Irz-Ioroiua/abr. > preronus ckur., Zool.),Gattung aus der Familie der Sägewes-pen;, hat 16 und mehrgliederkge (beimMännchen gefiederte, beim Weibchen kamm-fdrmige) Fühlhörner, Zzähnige Oberlippe;die Larven sind 20 22füßig und lebengesellig in Nestern. Act r I. xini, Fich,tenblattweSpe. (^>.)

Busch Hübel (Geogr.), hohe Bergspitzedes Riesengebirg« in Schlesien.

Buschir (Geogr.), s. Abuschähr.

Busch Iren (Jagdw.), die Jagd nachSchnepfen und anderem Geflügel, wo ei.rüge Treiber den Wald, durckqehen, dieSchnepfen aufjagen und die Schützen anden Waldrändern sie schießen.

BüschtuS (Hermann), s. Busche I).

Busch-käfer (ckeiläroickes k.irtr., po-Aonoceriis Zool.), Gattung aus

der Familie der Feuerkäfer; hat einen li«likenförmigen Körper, kugelförmiges Hals-schild, lange Füße; nur eine Art, inCanada. B. -kakerlak (Riefenschabe,Hlacr» xigantea ) , Art aus derGattung Schabe; hat schwarzgelbliche Farbe,mit viereckigem braunem Fleck auf demBruststück, hat den Durchmesser wie einHühnerei; lebt in Asien und Amerika.

Busch-kauf (Hdlgsw.), so v. w. inBausch und Bogen (s. d.).

Busch-kiemen (loxftolirLnclii-v.,Zool.), Ordnung der Fische bei Cuvier;shre Kiemen vertheilen sich in kleine, runde,an den Kiemenbögen gepaarte Büsche; sieliegen unter einem großen Deckel, durchdessen Befcstlgungshaut nur eine kleine Off-mung geht; der Körper ist gepanzert undmit Schuppen belegt. Darunter die Gat-tungen Meernadel, Seepferd, Seedrache«. a. (//>.)

Busch-klafter (Forstw.), 1) eine-frisch geschlagene Klafter Scheitholz; 2)<Waldklafter), eine Klafter Scheit«, wie sie

Buschrkgc

km Walde gesetzt worden ist, ohne dabes anein gewisses Maß genau gebunden zu sein.

Busch-koralline (plumatella /.a-n.,n»i» /.amoaik-., Zool.), Gattung aus derFamilie der RLHrenkorallinen; hat häutige,zweigartkgc, durchsichtige Röhren; die Po-lypen haben eine Reihe (oft gewimperter)Fühler, ziehen sich ein, leben in Süß-wasser, vermehren sich durch Zerstückelung»Eier und Sprossen. Art: Glockenpo,lyp (p. campanulat» , tuftiilaria c., c.gelatinosr', hat eine fadenförmige Röhre,ist geästelt, hat eine geringelte Mündung;findet sich an der Unterseite der Meerlin-sen ; Cliitata ( tuftnlaria reptans ) , mitgelblichem Stamm, an den Ästen bütchel-förmige Zweige. (//>.)

Buschkurd (Geogr ), Distrikt der Pro-vinz Makran in der Landschaft Beludichi-stan des astatischen Reichs Beludschistan;ist gebirgig durch den Berg B u sch ku rd u.feine Zweige; hat nur Viehweiden undwird von Kurdbeludschen bewohnt. Einzi-ges Dorf: Bumlschk.

Busch-lahnen (Deichb.), s. Lahnen.

Busch-lerche (Zool.), so v. w. Baum-pieper und Baumlerche.

Buschmänner (BosjeSmanS, Saab«,Geogr.), Volksstamm nördlich vom Vor-gebirge der guten Hoffnung, in Höhlenund FelSklüften wohnend, räuberisch undwild; theilcn sich in Namaquas, Damma-ras und Koranas. Sie haben Hunde, le-ben von rohen Naturerzeugnisscn und Heu-schrecken, können viel Hunger leiden u. essendann unmäßig, jagen Löwen und Strauße,führen Bogen und Pfeile, sind klein, dun-kelgelb, schwarzhaarig. (//?>.)

Busch-maus (Zool.), s. Eayopollin.B.-Mensch (komo «zelvesriio ) , so v.w. Orang Utang-

Busch-messer (Knies, Kneif, Techn.),ein Messer mit «inwärts gebogener Klingeund hölzernem Stiele, zum Abschneidendes BuschyolzeS.

Busch-ni otte (plialaena tins» »rbu-teila , Zool.>, Art aus der Schmetrer-lingsgaktunz Motte; hat rothbraune Flü-gel mit Silberstrichen, lebt auf der Bären-traube kn Europa.

Busch-prediger (Kirchengesch.), Pre.diger, welche zu Anfänge des 18. Jahrh.in Schlesien, zur Zeit der Protestantcnver-folgung, in Wäldern und Gebüschen predig-ten. Sie waren zum Lheil vertriebeneprotestantische Prediger, zum Lheil (spä-terhin) Studenten und andere unberufeneMenschen. Es entstand durch sie viel Unfug,so daß die Obrigkeit geröthigt war, ein-zugreifen.

Busch-ratte (Zool.), s. Eayopollin.

Busch-rege (Vögelst.), bei Buschher-den ein lebendiger, entweder geblendeteroder ganz gezähmter Vogel, weicher auf