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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
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Burriana Burschenschaft 553

grausamen Sohne, trotz seinen Bemühun-gen, dies Opfer nicht entziehen; kurz nach-her starb er selbst, nicht, ohne daß manauf Rero's Giftmischerei Verdacht hat. 2)(Antistius), s. AnlistiuS 6). Z) (Bnr-rhi)» s. Borri 2).

Burriana (Geogr.), so v. w. Bor-riana.

Liarrräknsii (a. Geogr.), nachPto-lemäos dacisches Volk.

Bür riel (Andreas Marcus), Jesuit,geb. 1719; lehrte Theologie in Madridund st. 1762. Ferdinand VI. bediente sichfeiner, um die Manuskripte zu Toledo zucop'ren, und so verdankt man ihm die mo-zarabische Liturgie; auch schrieb er Bemer-kungen über Californien, Madrid 1758,8 Bde., 4., engl., holl, m franz. übers.,auch kalsoxrazilii» espanola, m. K.,Madrid 175S, 4.

Burrium (a. Geogr.), wahrscheinlichdes Prolemäos Bulleum, Ort im römi-schen Britannien, 2 Meilen v. Gobannium.

Burrough, 1) (Stephan), ein Eng-länder; reiste 1553 aus seinem Barerlandeab, um eine nordöstliche Durchfahrt nachIndien zu suchen, kam auch bis 70° 8t)',wo ihn jedoch die schlechte Witterung um-«rkehrcn nöthigte. Hakluyt hat die Be-schreibung dieser Reise in seine Sammlungvon Reisen ausgenommen. 2) (William),begleitete Chancellor auf seiner ersten Reisenach Rußland und ward dann Marine-Controlleur. Ein anderer dieses RamenSmachte «ine Reise nach Persien, die manauch bei Hackluyt findet.

Burrus, 1) im ältern Latein, so v. w.Pyrrhus. 2) (St., Monas), Bischofvon Mailand, 188 gewählt; baute die Pe-terskirche daselbst und st. 246, n. And.251; Tag d. 4. Oktober. 3) (de Bur,Pierre), lateinischer Dichter, geb. zuBrügge 1430, ward 1482 .Kanonikus zuAmiens u. st, 1505. Man hat von ihm:Illoralium vsrminiiin likci IX, Paris1503, 4.; Vseanes yuingms kestoruirlI). ViiAinis IVlarias er <zrri<1ain oliiejussisni tcz-mui, ebend. 1508, 4.; 6->n-rioa üe oii>iiid>us kesrisOoinini, 1506, 4.4) so v. w. Borri 2).

Burrutbu (Geogr.), beträchtlicher Ne-benfluß deö Sind in Afghanistan, ent-springt auf dem Hindekusch; mündet bei! Munara.

Luis» (mittl. Latinit.), 1) eine Zu-sammenkunft auf gemeinschaftliche Kosten,dah. 2) ein Haus, worin auf Universitätendie Studenten wohnten, die daher Lui--s-ilsz genannt wurdcn. Hieraus ist dasWorte Bursche entstanden; 3) der öffent-liche Schatz; 4) so v.w.Börse, Geldbeutel.

Bursa (Geogr.), s. Brüsa.

Bursa (T. MunatiuS Plancus), s.Plancus.

Bursäba (a. Geogr.), Stadt in Celt-iberien (im tarraconensischen Svanien).

Iluroas inuoürLL (Anat.) , s.Schleimsäcke.

LursLis», s. unter üursa 2).

Bur sali 1)(Salum, Geogr.), Reich inSenegambien (West-Afrika); bringt Büffel,Elfenbein, Gold. Hauptstadt Kahone. 2)Fluß eben da.

Burslll-rechnung, an manchen Or-ten die Rechnung, aus welcher sich derZustand der Staatskassen ergibt.

Bursaondnses (a. Geogr.), nachPlinius Nation im tarraconensischen Spa-nien; vielleicht so v. w. BursavolenseS.

Lur,a pLSlöris (Bot.), s. unterLhlaspi.

Bursäria» 1) (Kurs. 7><ruvn.), Pflan«zengattung aus der nat. Familie derRham.neen, 1. Ordn. der 5. Kl. des Linn. Syst.Einzige bek. Art: 1>. rpinosa» Strauchmit traubenständigen Blumen i» Neu-Hol-land u. einer Hirtentascke ähnlichen Früchten;daher der Name der Gattung. 2) (Zool.),s. Beutelthierchen.

Bursärius (v. dnrsa, Beutel, Börse,Bursirer) heißt in Klöstern der zu Verwal-tung der Klosterkaffe beauftragte Convcn-tual, her auch alle Ausgaben besorgt.

BursavolenseS (a. Geogr.), nachdem Vf. des fteilum liirpanidirri Vcllkin Hißpanien; vgl. Bursaonenses.

Bursche (Pursche), I) einer, der aneiner gemeinschaftlichen Wohnung Theilnimmt (von virrsa, s. d.); 2) ein Stu.dent, weil diese sonst zusammen in einemgemeinschaftlichen Gebäude wohnten; 3)Genosse von andern mit gleicherBesoldungund Lebensart, daher Name gemeiner Sol-daten; 4) ein Lehrling bei Kaufleuren undApothekern; s. Lehrbursche; 5) bei Jägern(Jägerbursche) und mehrern Handwerkenauch der, welcher die Lehrjahre vollendet,aber noch nicht Herr oder Meister ist; 6)überhaupt so v. w. junger Mensch.

Burscheid (Geogr.), Stadt dicht beiAachen im Landkreise und RgSbez. Aachen(Preußen); hat 4650 Ew., Nähnadelfa-briken und viele Tuch- und Kasimirfabri-ken (für 1,200,OM Fl. Waare jährlich);auch werden musikalische Instrumente ge-fertigt. Hier auch ein Mineralwasser von152—160° F.; enthält: kohlensaurer

Gas, kohlen-, schwefel- und salzsauresNatron, kohlensauren Kalk und «rwaSgeschwefeltes Wafferstoffgas; der Geschmackist bitter und alkalisch; wirkt vorzüglichauf den Urin; wird innerlich und äußerlichgegen Gicht, Ausschläge, Lähmungen, Con-tracturen, Krankheiten der Urinwerkzeuge,zum Trinken und Baden gebraucht.

Burschenschaft. Nach dem Kriegevon 1815 vereinigten sich zu Jena mehrereStudenten, um den Landsmannschaften und

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